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Topographia Germaniae
Muyden (heute: Muiden)
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Naeldwick
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 148.
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[148] Muyden / Muda, an dem Fluß Vecht / so theils Weicht nennen / ein halbe Meil von Wesp oder Wesopo, in Goyland / so ein Theil von Holland / und nahend bey dem Arm der Zuyder-See gelegen. Hat ein sehr altes Schloß / auff der andern Seiten deß Wassers / zu welchem ein Brück hinüber gehet / dahin Anno 1296. Graff Florentius V. von Holland / als er von Gerardo Velseno umbgebracht worden / gethan ward. Und wollen theils / daß besagter Graff allhie seinen Geist auffgeben habe. War zu deß Guicciardini Zeiten nur noch ein Fleck. Jetzt hat es allda Thor und einen Wall / und schlechte Mauren / die zwar nicht gantz herumb gehen sollen. Wie es dann ein geringer Ort / mehrertheils von Fischern bewohnt ist; der durch Feur 2. mahl grossen Schaden gelitten. Sihe Casp. Ens in deliciis apodem. per Germaniam, p. 172.