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Topographia Germaniae
Iougne (heute: Jougne)
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S. Julian
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 270.
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[270] Iougne, Iunia, ein sehr altes Stättlein / auff einem hohen / und gar gehen Hügel / an den Savoischen Grentzen gelegen / so mit Schnee / und finsterem dicken Gehöltz beschweret ist. Und kompt man allhie über den Berg Jura oder den Jurat / und muß man da den Zoll von den Gütern geben / so auß dem Lande geführet werden. Die Vorstätte gegen Abend / werden Hospitals genannt / welchen Nahmen auch das nächste Dorff trägt. In den Relationen ist einkommen / daß Anno 1639. im Jenner / die Weymarischen Joignon, ein vestes Schloß / erobert hätten und daß darauff ihr General / Hertzog Bernhard von Sachsen / für Pontarlun gezogen seye.