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Topographia Germaniae
Gys
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S. Ipolite
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 270.
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[270] Gys, Gyum, Gyacum, so die unter einander vermischte Frantzosen / und Lothringer / unter dem von Tremblecourt, einem Lothringischen Edelmann / dem König Henrico IV. zu lieb / Anno 1595. sampt dem Stättlein Marney, oder Marnaco, an dem Fluß Loignon, eingenommen / außgeplündert / und die Flecken herumb verbrant / und zerstört haben. Die Ertzbischöffe von Bisantz / Johannes V. und Quintinus, seyn allhie gestorben. Ist ein Stättlein / an einem Wässerlein / so bey Gray in die Saone fällt. Der Wein / so nahend Gys wächst / hat pflegen mit den besten zu streiten / und in Teutschland geführt zu werden; nicht daß er offentlich verkaufft / sondern unter die grosse Herren daselbst außgetheilet wurde. Es ligt dieses Stättlein 5. Burgundische Meilen von Bisantz. Der Frantzösische Marggraff von Tavanes machte sich Anno 1640. an solches mit Stürmen: es wurden ihm aber die Sturmleitern mit langen Bäumen zerschmettert / und er von einem Steinwurff selbsten in Kopff verwundet / sein Volck mit Hagelgeschoß übel abgewiesen / und der Gouverneur zu S. Jean de Laulne in den Arm geschossen / daß sie vom Stättlein ablassen musten. Chiffletius in Vesont. Cognatus in Burg. Merula in Cosmogr. et Theatri Europaei tomus 4.