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Topographia Germaniae
Aeth (heute: Ath)
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Atrecht
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 195.
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[195] Aeth / Atte / Attum / Athum, ein kleine / aber schöne / bevestigte / lustige / und sehr reiche Statt im Hennegöw / dardurch der Fluß Denre / oder Tenera, lauffet. Ligt 2. Meilen von Leßine / 6. von Brüssel / und 4. von Bergen. Es kommen hieher sehr viel Frembde / wegen der grossen Menge Leinwaten / so allda / und in der Nachbarschafft / pflegen gewirckt zu werden / also / daß sie sich rühmen / daß man jährlich auff die 200. tausend Cronen / und mehrers darauß löse. So hat es allhie auch ein gute Schul / zu welcher Justus Lipsius, im zehenden Jahr seines Alters geschickt worden / und auß welcher die Briardi, Lensaei, Baii, Bochii, und andere vornehme Männer im Niederland / kommen seyn. So ist allhie Joannes Taisnerus, JC. Poëta, Mathematicus, et Musicus celebris, gebohren worden.