Topographia Braunschweig Lüneburg: Gebertshagen

Topographia Germaniae
Gebertshagen (heute: Gebhardshagen)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 90.
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Gebertshagen.

Das Fürstl. Braunschweig-Wolffenbüttelsche Ampthauß Gebershagen / ligt an ihm selber mit dem Rücken gantz im Holtze / zur rechten seiten hat es ein groß Holtz / das Strauchholtz genant / ins Westen aber etzliche Teiche / vnd ein Holtz / mit Nahmen Haddeweg / Im Gesichte hat es das Ampt Liechtenberg / Peina / Braunschweig vnd Wulffenbüttel. Dessen Grentze streichen ans Ampt Woldenberg / Liebenburg / Liechtenberg / vnd Wulffenbüttel / wie dann dieses Ampthauß 2. Meile von der Residentz-Vestung Wolffenbüttel gelegen.

Das Dorff Gebhartshagen ligt alsfort vorm Hause / darinnen Anno 1621. an statt einer alten Capellen / S. Nicolaus genant / eine gantz newe Kirche / sampt einem schönen hohen Thurn erbawet; das Wasser / so auß deß Ampts Teichen fället / treibet vier Wassermühlen / davon dreye in- vnd eine außwendig deß Dorffs befindlich. Sonst hat dieses Hauß feine lustige Feld- vnd Holtzgegende / Das Gebäw aber an ihm selber ist alt / hat in dem Kriegswesen manchen Anstoß erlitten / ist nunmehr auß Befehl deß gnädigen Landesfürsten / nach Nohtturfft repariret worden.

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Gebhartshagen (Merian).jpg