Topographia Bohemiae, Moraviae et Silesiae: Hundesfeld

Topographia Germaniae
Hundesfeld (heute: Psie Pole)
<<<Vorheriger
Hotzeplotz
Nächster>>>
Jablonke
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 152–153.
[[| in Wikisource]]
Psie Pole in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[152]
Hundesfeld / Hundsfeld.

Ein Städtlein / im Fürstenthum Oelß / an der Weida / nahend Breßlau / den Hertzogen von Münsterberg gehörig; davon die Polnischen Scribenten sagen / daß [153] an diesem Ort / eine gewaltige Schlacht / zwischen Käiser Heinrich dem Fünfften / und Boleslao III. in Polen / geschehen / darinn die Polen obgesiegt hätten. Und / nachdem / über etliche Tag / viel Hunde allda auff der Walstatt zusammen kommen / welche so wütig waren / daß sie theils der Wandersleute angefallen und zerrissen / so wäre dieser Platz / in beyden Sprachen / Polnisch und Teutsch / das Hundsfeld genant worden. Aber / bey unsern Teutschen Historien-Schreibern / will sich hievon nichts finden lassen. Anno 1640. haben die Käiserlichen diß Städtlein inngehabt.