Topographia Austriacarum: Walperstorff

Topographia Germaniae
Walperstorff (heute: Walpersdorf)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1679, S. 45.
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Walperstorff /

Ein vornehmer Ort / nicht sonders weit von Wien gelegen / dahin man / durch Schönbrunn / (so bey einer Stund Wegs von Wien gelegen) gelangen thut; vnd allda die verwittibte Keyserin / Fraw Eleonora / sich bißweilen aufzuhalten pflegt. Von hier seyn Ihre Röm. Keys. Majest. etc. Herr Ferdinandus III. Anno 1652. nacher Groß Mariae Zell in Steyer / von dar auff Melck in Vnter-Oesterreich; ferners nach Lintz / Prag / vnd Regenspurg / zum Reichstag / verreist. Von besagtem MarienZell schreibet P. Gabr. Bucelin. in seiner Germania Sacra, p. 2. pag. 21. also: Cella Mariae coenobium Styriae in partibus, haud procul à finibus Austriae inferioris situm, incredibili penè peregrinorum concursu quotidiè frequentatum, in quo revera, tanquam cella Deiparae propria, haud minora, quàm in Nazarethana illa, seu Lauretana, Divina gratìa, ad invocationem virginis Matris mirificè operatur. Est autem membrum Lambertini coenobii, cui hodiè praesidet Rever. et verè gratia Benedictus et nomine, qui cellae hujus Marianae alter Conditor dici meretur. Sihe Ihn auch p. 58. a.