Strassenszene

Textdaten
<<< >>>
Autor: Alberta von Puttkamer
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Strassenszene
Untertitel:
aus: Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl. S. 270
Herausgeber: Maximilian Bern
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Otto Eisner
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons = Google-USA*
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Die zehnte Muse (Maximilian Bern).djvu
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[270]

Strassenszene.

In grellem Taglärm, und in enger Strasse,
Wie aus Morästen ekler Schuld entstiegen,
Sah ich ein trunknes Weib, dem Volk zum Spasse,
An einer schmutz’gen Mauer sinnlos liegen.

5
Ein zitternd Kind dabei; – die Stirn, die blasse,

Wollt’ sich beschützend an die Mutter schmiegen.
Es jauchzte rings das Volk; – ich sah die Gasse
Den Heil’genschein der Liebe überfliegen …


Alberta v. Puttkamer.