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Textdaten
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Autor: unbekannt
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Titel: Stolle’s Frühling auf dem Lande
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aus: Die Gartenlaube, Heft 9, S. 144
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1866
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung: Buchempfehlung: „Frühling auf dem Lande“ von Ferdinand Stolle
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[144] Stolle’s Frühling auf dem Lande. In unserer neueren Literatur wird sich kaum eine zweite Dichtung finden, wo der Frühling in seinen unterschiedlichen Wandlungen, und zwar vom ersten Erwachen bis zur letzten Rose, mit solcher Naturwahrheit, Zartheit, Frische und erquickenden Schönheit geschildert ist, wie dies Stolle in seinem „Frühling auf dem Lande“ meisterhaft gelungen ist. Alles blüht und klingt, sproßt, grünt und duftet, vom gold’nen Sonnenstrahl durchklungen, ein blühend Eden. Und hindurch wieder ziehen sich ein Humor und eine Gemüthlichkeit, die bald das Herz lachen machen, bald das Auge mit Thränen der Rührung füllen. Alle Capitel sind sozusagen unmittelbar aus dem Herzen geschrieben, und muß darum auch Jedem wohl um’s Herz werden, der dieses Büchlein liest. Was die Gemeinnützigkeit anlangt, ähnelt es Zschokke’s trefflichem „Goldmacherdorfe“ und findet der segensreiche Volkslehrerstand darin gleichsam seine Verklärung. Es ist eine Musteridylle und zugleich ein echtes deutsches Volksbuch, worin man immer von Neuem lesen und sich immer von Neuem erquicken wird. Alle bis jetzt darüber laut gewordenen Stimmen der Kritik sprechen sich in diesem Sinne aus. – Dieses Büchlein eignet sich als herzerquickendes literarisches Geschenk für alle Freunde des Frühlings und des Humors.