Soldaten-Bibliotheken in England

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Titel: Soldaten-Bibliotheken in England
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aus: Die Gartenlaube, Heft 23, S. 250
Herausgeber: Ferdinand Stolle
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1853
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[250] Soldaten-Bibliotheken in England. Solche, vor etwa zwölf Jahren, auf den freiwilligen Beitritt der Soldaten hin, in den Kasernen gegründeten Bibliotheken giebt es gegenwärtig ungefähr 150 mit 117,000 Bänden und 16,000 zahlenden Mitgliedern. Der Jahresbeitrag eines Soldaten beträgt einen Schilling. Da diese Bibliotheken nur wirklich werthvolle und nützliche Bücher enthalten, so haben sich in neuerer Zeit selbst die Officiere an denselben betheiligt, und zahlen dafür einen etwas größern Beitrag, ohne deshalb als Leser größere Rechte wie die übrige Mannschaft zu haben. Auch die seit sieben Jahren bestehenden Kasernen-Schulen werden von den Soldaten zahlreich besucht, obwohl die höhern Officiere dem Besuche jener Schulen mancherlei Hindernisse in den Weg legen. Von beiden Einrichtungen, den Bibliotheken und Schulen, läßt sich ein wohlthätiger Einfluß auf das Verhalten der Soldaten nicht verkennen, und sind in den letzten Zeiten weit weniger Strafen vorgekommen als früher.