Textdaten
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Autor: unbekannt
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Titel: Smithson
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 39, S. 464
Herausgeber: Ferdinand Stolle
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1854
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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Bearbeitungsstand
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[464] Smithson, ein bekannter englischer Chemiker (ein natürlicher Sohn des Herzogs Hugh von Northumberland), fing einstens die Thräne von der Wange einer Dame auf und analysirte sie, wobei er verschiedene Salze in dem Tropfen entdeckte. Welch ein großartiger Stoff für einen poetischen Chemiker! Das Räthsel zu lösen, wie viel Schmerz, wie viel Kummer, Noth und Sorge, wie viel Freude dazu gehört, eine Thräne zu schaffen, zu heben und sie fließen zu machen! Die Frage zu enträthseln, wie sie im tiefsten Dunkel des Herzens entstehen und durch die Pforte des Auges an das Sonnenlicht des Tages treten konnte? Wo ist der Chemiker, der das Wachsen des Schmerzes in dem kleinen Tropfen analysiren kann, den ganzen großen Kampf eines stolzen Herzens, der sich oft in einer einzigen kleinen Thräne concentrirt?