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Seite:Von den Teutschen Schulen in Nuernberg.pdf/23

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soll aus folgenden Ursachen oft schwer halten, Kinder dazu zusammen zu bringen: weil es Rangstreitigkeiten gibt, keines das Vaterunser auf sein Pensum nehmen will, und der Aufwand auf den Sonntagsputz manche abhält. Ich sehe auch keinen besondern Nutzen ein, der aus dieser Einrichtung entspringt.

Die älteste gedruckte Nürnbergische Schulordnung ist von 1698, und erschien unter dem Titel: Eines Hoch Edlen, Fürsichtig und Hochweisen Raths des Heil. Röm. Reichs Freyen Stadt Nürnberg, Neue Verordnung für die Teutsche Schulhalter und Schulhalterinnen. Nürnberg, gedruckt bey Balthasar Joachim Endter. 1698. Sie ist vom 9 Jun. und 2 Bogen in Folio stark. Sie wurde auch in 8. gedruckt. Es wird sich darin einigemahl auf M. August Herm. Frankens zu Glaucha bey Halle Schulordnung berufen, welche damahls sehr berühmt gewesen seyn mag. Vor dieser Nürnbergischen Schulordnung gingen einige andere Stücke voraus, die zum Theil noch ungedruckt sind[1].

Oberherrlich erforderte Instruction Teutsche Schulen betr. d. d. 10 Nov. 1697. von


  1. Einige ungedruckte ältere Verordnungen sind in der Beylage A abgedruckt.
Empfohlene Zitierweise:
Anonym: Von den Teutschen Schulen in Nürnberg in: Journal von und für Franken, Band 1. Raw, Nürnberg 1790, Seite 412. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Von_den_Teutschen_Schulen_in_Nuernberg.pdf/23&oldid=- (Version vom 1.8.2018)