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Also het hertzog Werdel noch zwen brüder in Bairn. der ain hieß Ernst. der ander Ludwig Die entboten ym das er sich versech die Vngern zügent mit macht die Donaw herauff In dem kamen mär wie das der kayser Constantinus käm. der was dannocht nit cristen. Vnd zoch ym entgen vnd verainet sich mit ym das sie den Vngern ain widerstand thuon möchtent. In der nacht kam dem kayser für. wölte er seinen feinden ansigen so solt er machen ain weiß baner vnd ain rots kreütz darein. vnd an der andern seitten ain raine magt vnd ain kind auff ir schoß. mit der sunnen vmb geben. so gesiget er yn ab. dann es warent allweg wol dreissig man an ain. Am morgen sagt er es hertzog Werdel vnd macht das baner. vnd zugent den Vngern entgegen. vnd mit ym hertzog Werdel vnd sein freünd vnd vndertanen des lands Schwaben. Do kament sie zuosamen. vnd lag der kayser vnd hertzog Werdel ob nach dem willen gotes.


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Thomas Lirer: Schwäbische Chronik. Ulm: Konrad Dinckmut, 1486, Blatt 15r. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Thomas_Lirer_Schw%C3%A4bische_Chronik.djvu/31&oldid=- (Version vom 1.8.2018)