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Seite:Thomas Lirer Schwäbische Chronik.djvu/129

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vnd teten sich aus yn gen Ach zuo füern mit gewalt yn do zuo krönen. Das fürkam künig Karl mit grosser hilff der stet auff dem Rein. vnd deß von Wirtenberg des ee genanten Graff Vlrichs. vnd der von Helffenstain vnd ander herren von Schwaben die legten sich gegen ym an das gestat yenhalb deß Reins. Ains tags ward ain geschrai vnder baiden hören do was der von Wirtenberg mit den sein der erst úber Rein an die feind. Darnach die andern künig Karls helffer. Do wurden vil neüwer ritter gemacht. Man mainet es solt do gestriten sein worden von baiden künigen. der von Schwarzenburg entwich vnd ward lam. vnd man zig deß den ain artzt vnd sprach er het ym vergeben. das ward verricht. Also das künig Karl ym verhieß ab zuo ton allen kost vnd schaden die er auff das reich gelegt het vnd das er ym dar zuo geb sechstausent marck silbers. vnd ain gegent haist Luteri zuo leip geding. do gab künig Karl hertzog Ruoprecht ain ledlin das het sein Endlin versetzt dem bischoff von Triel. der herren was kainer ym ward etwas hübsch geschenckt. wann künig Karl gedaucht es wurd minder volcks schadhafft gewünn er das reich mit guot wann mit den schwert. Dem hertzogen aus Bairn dem halff er aus dem ban vnd erwarb ym des Babsts huld vnd halff ym Brandenburg wider gewinen wider ain der nant sich volckmair vnd sprach er wär des alten margrafen sun von Brandenburg. vnd nach der richtung fuor künig Karl gen Ach vnd ward gekrönt. In dem ersten iar seins reichs an sant Pauls bekörung tag kam ain grosser erbidem in Vngern in Behem vnd in teütschen landen. vnd verdarb do ain grosse stat haist Villach. darnach kam ain grosser sterb in alle land als nie kein man gehört het. do stuond ain lümd

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Thomas Lirer: Schwäbische Chronik. Ulm: Konrad Dinckmut, 1486, Blatt 64r. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Thomas_Lirer_Schw%C3%A4bische_Chronik.djvu/129&oldid=- (Version vom 1.8.2018)