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werden wird. Und was kann wohl ehrenvoller, sicherer und glücklicher seyn, als ein solches Leben und Ende?



Sechzehntes Kapitel.


§. 1. Die Christen dürfen die üppigen Moden und Gebräuche der Welt nicht mitmachen, weil sie mit dem Geiste des Christenthumes unverträglich sind. §. 2. Was für einen Kelch die wahren Jünger Jesu zu trinken haben. §. 3. O! wer will diesen Kelch trinken! §. 4. Beantwortung einer Einwendung in Ansehung der Beschaffenheit des Reichs Gottes. – Worin dasselbe bestehet. §. 5. Gemüthsbeschaffenheit der Nachfolger Christi.


§. 1. Die üppigen Moden, Gebräuche und Ergötzungen der Welt, denen in dieser Abhandlung widersprochen und entgegengearbeitet wird, sollten unter den Christen durchaus nicht geduldet werden; weil der Geist, der sie erfunden und eingeführt hat, der ein so großes Vergnügen in ihnen findet, und sie daher so sorgfältig in Schutz nimmt, mit dem Geiste und Wesen der wahren christlichen Religion ganz unvereinbar ist. Denn der Zweck, warum „ewiges Leben und Unsterblichkeit ans Licht gebracht sind,“ ist der: daß die Menschen dadurch


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Wilhelm Penn: Ohne Kreuz keine Krone. Georg Uslar, Pyrmont 1826, Seite 312. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Penn_Ohne_Kreuz_keine_Krone.djvu/320&oldid=3378552 (Version vom 1.8.2018)