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und es dir gefallen lassen, um seinetwillen Verachtung zu leiden, damit du ihm wahrhaft nachfolgen könnest; nämlich nicht auf eine bloß förmliche leblose Weise, oder nach den Erfindungen und Vorschriften eitler Menschen, sondern, wie der heilige Geist durch den Apostel sich ausdrückt: „auf dem neuen und lebendigen Wege,“[1] den Jesus geheiligt hat, der Alle, die auf demselben wandeln, zu der ewigen Ruhe Gottes führet, zu welcher Er, der allein heilige und glorreiche Erlöser, selbst eingegangen ist.


Dreizehntes Kapitel.


§. 1. Vom Geize, als der zweiten Hauptleidenschaft des Menschen; – Bestimmung und Erklärung desselben. §. 2. Er bestehet erstlich in einem Verlangen nach unerlaubten Dingen. §. 3. Wie in dem Beispiele mit David als er Urias Weib begehrte §. 4. So auch mit Ahab, der Naboth’s Weinberg an sich zu bringen suchte. §. 5. Zweitens bestehet der Geiz in einem unerlaubten Begehren erlaubter Dinge. §. 6. Er ist ein Kennzeichen der falschen Propheten. §. 7. Der Geiz ist entehrend für die Religion. §. 8. Ein Feind der Obrigkeit. §. 9. Er macht die Menschen zu Betrügern. §. 10. Er leitet zur Unterdrückung. §. 11. Beispiel des Judas. §. 12. Auch des Simon Magus. §. 13. Endlich bestehet der Geiz



  1. Ebr. 10, 20.
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Wilhelm Penn: Ohne Kreuz keine Krone. Georg Uslar, Pyrmont 1826, Seite 240. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Penn_Ohne_Kreuz_keine_Krone.djvu/248&oldid=3378480 (Version vom 1.8.2018)