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heißt auch, ihnen ohne Unterschied des Standes und der Lebensverhältnisse mit Dienstfertigkeit und Achtung zuvorkommen: „Ehret Jedermann“ §. 19. Doch beschränkt, in gewisser Hinsicht, der Verfasser der Psalmen die Erweisung der Ehre vornehmlich auf die Gottesfürchtigen. §. 20. Von dieser Art Ehre wird in den Gebräuchen der Welt aber wenig gefunden. §. 21. Der dritte Grund ihrer Unterlassung jener weltlichen Ehrenbezeigungen ist der, daß nichts von wahrer Ehre in ihnen enthalten ist, und folglich Denen, welchen Ehre gebühret, keine dadurch erwiesen wird. §. 22. Der Verfasser und seine Freunde sind für wahre Ehre. §. 23. Ein vierter Grund ist, daß, wenn jene Gebräuche wahre Ehre enthielten, auch der niederträchtigste Mensch sie Andern erweisen könnte; welches jedoch unmöglich ist. §. 24. Fünftens könnten dann auch feindselige, heuchlerische und rachsüchtige Menschen Andere ehren; welches eben so wenig seyn kann. §. 25. Der sechste Grund ist davon abgeleitet, daß wahre Ehre eines uralten Ursprunges ist, und früher als die falsche Ehrenbezeigung bestand. §. 26. Der siebente Grund ist von der Entstehung jener falschen und leeren Komplimente hergenommen, welche den ehrlichen geraden Landmann, der sie nicht zu machen versteht, von der ihm gebührenden Achtung ausschließen. §. 27. Der achte Grund gegen diese falsche Ehre ist der, daß sie für Geld zu haben ist, welches mit der wahren Ehre der Fall nicht seyn kann. §. 28. Der neunte und letzte Grund gegen dieselbe ist endlich der, daß die Lehren der heiligen Schrift den Gebrauch der falschen Ehrenerweisungen den wahren Christen ausdrücklich untersagen. §. 29. Das Beispiel des Mardochai. §. 30. Unterredung eines Bischofs mit dem Verfasser über diesen Gegenstand. §. 31. Elihu’s Beispiel im Hiob. §. 32. Die Lehre, welche Christus seinen Jüngern in dieser Hinsicht gab. §. 33. Paulus warnt gegen die Gleichstellung der Welt. §. 34. Petrus verlangt, daß wir uns den Lüsten der Welt nicht gleichstellen sollen. §. 35. Jakobus erklärt sich gegen das Ansehen der Person. §. 36. Dessenungeachtet wissen wahre Christen sich bescheiden und anständig zu betragen. §. 37. Doch ist ihr Betragen, seiner Natur und seinen Beweggründen nach, von dem

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Wilhelm Penn: Ohne Kreuz keine Krone. Georg Uslar, Pyrmont 1826, Seite 142. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Penn_Ohne_Kreuz_keine_Krone.djvu/150&oldid=3378383 (Version vom 1.8.2018)