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Ohne Kreuz keine Krone.


Erstes Kapitel.

§. 1. Von der Nothwendigkeit des Kreuzes Christi überhaupt, und wie wenig dennoch die Christen sich darum bekümmern. §. 2. Ausartung des Christenthums von Reinheit in Lüste und Begierden, und von Mäßigkeit in Übermaß. §. 3. Weltliche Lüste und Vergnügungen sind so sehr das Ziel und Streben der Bekenner des Christenthums geworden, daß sie die Gottlosigkeit der Ungläubigen darin übertreffen. §. 4. Diese Ausartung bildet den zweiten Act des Trauerspiels, welches die Juden angefangen haben, und dieser ist ärger als der erste. – Bemerkungen über die Verachtung, welche die Christen auf ihren Heiland gebracht haben. §. 5. Die Sünde ist in der ganzen Welt von einerlei Natur und Beschaffenheit. – Alle Gottlosen gehören zu einer und derselben Gemeine; sind alle Kinder des Argen. – Bösewichter, welche Religion zu haben vorgeben, sind darum nur desto schlimmer. §. 6. Ein Wolf ist kein Lamm: ein Sünder kann, so lange er in Sünden beharret, kein Heiliger seyn. §. 7. Die Gottlosen verfolgen allezeit die Frommen; auch haben immer die falschen Christen die wahren verfolgt, weil diese ihrem Aberglauben nicht beipflichten wollten. – Von den sonderbaren und fleischlichen Begriffen, welche die falschen Christen vom Christenthume haben; und von der Gefahr eines solchen Selbstbetruges. §. 8. Diese Betrachtungen,

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Wilhelm Penn: Ohne Kreuz keine Krone. Georg Uslar, Pyrmont 1826, Seite 1. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Penn_Ohne_Kreuz_keine_Krone.djvu/009&oldid=3378242 (Version vom 1.8.2018)