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der dich erschaffen hat, nicht, dich endlich zu verwerfen. Weißt du, was das sagen will? – Es heißt, in den Abgrund, in die Hölle, in die ewige Seelenangst der Verdammten gestürzt werden. – O Leser! ich bitte dich, als Einer, der den Schrecken der Gerichte des Herrn erfahren hat, sei ernsthaft; sei fleißig und eifrig um dein Heil bemüht! Ja, auch als Einer, der den Trost, den Frieden, die Freude und Seligkeit der Wege der Gerechtigkeit kennt, ermahne ich dich, und lade dich ein, die Bestrafungen und Ueberzeugungen des Lichtes oder Geistes Christi in deinem eigenen Gewissen anzunehmen, und dich seinen Gerichten zu unterziehen; da du dich der Sünde schuldig gemacht hast. Das Feuer verbrennt nur die Stoppeln; – der Wind wehet nur die Spreu hinweg! Uebergieb dich mit Leib, Seele und Geist Dem, der Alles neu macht; der einen neuen Himmel und eine neue Erde, neue Liebe, neue Freude, neuen Frieden, neue Werke, ein neues Leben und einen neuen Wandel hervorbringt. Die Menschen sind durch die Sünde verderbt und gleichsam schlackig geworden; durch Feuer, (nämlich durch geistiges Feuer,) müssen sie von ihren Schlacken gereinigt, geläutert und zur Seligkeit fähig gemacht werden. Darum wird das Wort Gottes einem Feuer verglichen; der Tag des Heils einem Ofen, und Christus

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Wilhelm Penn: Ohne Kreuz keine Krone. Georg Uslar, Pyrmont 1826, Seite V. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Penn_Ohne_Kreuz_keine_Krone.djvu/005&oldid=3378238 (Version vom 1.8.2018)