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Der Pater und die Nonne

Es reist ein Pater von Österreich her, ho, ho, ho,
Der wollte bis nach Frankreich gehn, vallerollerie, vallerallera.
Der wollte bis nach Frankreich gehn, vallerallerie juho.

Da kam er vor ein hohes Haus, ho, ho, ho,

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Da schaut eine schwarzbraune Nonne heraus, vall. usw.


Der Pater ging die Treppe hinauf, ho, ho, ho,
Die Nonne schaut von unten rauf, vall. usw.
 
Ei lieber Pater, was ist das? ho, ho, ho,
Was unt’n an deinem Bauch so zappelt und so zappelt? vall. usw.

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Das ist mein Patientenstab, ho, ho, ho,

Womit ich kranke Nonnen lab, vall. usw.

Ach lieber Pater labe mich, ho, ho, ho,
Denn es gibt keine kränkere Nonne als mich, vall. usw.

Er legt sie auf die Ofenbank, ho, ho, ho,

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Und hobelt sie zwei Stunden lang, vall. usw.


Wer eine Nonne hobeln will, ho, ho, ho,
Der muß an hobn wie an Mistgabelstiel, vall. usw.

Drum Mädchen nehmt euch nur in Acht, ho, ho, ho,
Daß man euch nicht zur Nonne macht, vall. usw.

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Sonst legt man euch auf die Ofenbank, ho, ho, ho,

Und hobelt euch zwei Stunden lang, vall. usw.

 Thüringen

Empfohlene Zitierweise:
Hans Ostwald (Hrsg.): Erotische Volkslieder aus Deutschland. Eberhard Frowein, Berlin [1910], Seite 43. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Ostwald_Erotische_Volkslieder_aus_Deutschland.djvu/43&oldid=- (Version vom 1.8.2018)