Seite:FFC13.djvu/86

Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Der Mann hebt ihn auf sein Fuhrwerk, bindet ihn wirklich fest, schlägt die Beine ab, haut mit der Axt an den Kopf, so dass der Bär stirbt. Dann geht der Mann nachhause, um das im voraus von ihm versprochene Gänsepaar zu holen. Vom Hause bringt er einen zugebundenen Sack mit sich. Wie er ihn aber öffnet, springt daraus ein Hundepaar auf den Fuchs los, und der Fuchs entflieht in seine Höhle. Das Märchen fährt mit dem Gespräch des Fuchses und seiner Glieder fort und endet mit dem Tode des Fuchses.

Mt. 155. Undank ist der Welt Lohn. Ein Mann rettet eine Schlange aus der Kluft unter einem Stein. Die Schlange sagt, Undank sei der Welt Lohn, und droht den Mann[WS 1] zu verzehren. Auf den Vorschlag des Mannes aber gehen sie, bei drei ihnen entgegenkommenden Richtern Recht zu suchen. Die ersten Richter: das Pferd und der Hund sind mit der Schlange einig, aber der dritte, der listige Fuchs lockt die Schlange wieder in die Kluft, und der Mann tötet sie.

Mt. 210. Die Hausgeräte u. a. auf der Reise. Ein Ei, ein Skorpion (?), eine Nadel, ein Stück Kot und ein Mörser befinden sich zusammen auf der Reise. In dem Hause eines alten Weibes angelangt, verstecken sie sich an verschiedenen Stellen. Als die Alte am Abend nachhause kommt, geht sie zum Herd, um Feuer anzuzünden, aber das Ei zerspringt und beschmutzt ihr das Gesicht, der Skorpion sticht sie usw., bis der Mörser sie erschlägt.

Mt. 560. Das Märchen vom Zauberring. Ein armer Junge kauft für sein weniges Geld einen Hund und danach eine Katze los, die beide getötet werden sollen. Nach einiger Zeit rettet er eine in Todesgefahr schwebende Schlange. Dankbar führt ihn dieselbe zu sich nachhause, wo ihm ihr Vater einen Stein gibt, mit Hilfe dessen er alles verwirklichen kann, was er sich wünscht. Der Junge schafft sich als Wohnung ein prächtiges Schloss und heiratet die

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Maun
Empfohlene Zitierweise:
Antti Aarne: Leitfaden der vergleichenden Märchenforschung. Suomalaisen Tiedeakatemian Kustantama, Hamina 1913, Seite 82. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:FFC13.djvu/86&oldid=- (Version vom 31.7.2018)