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3) In die Rhienhöfische, von Friedrich von Seckendorf, zu Rhienhofen wohnhaft.
4) In die Auische, von Burkhard von Seckendorf in der Au.
5) In die Hohenekische, von Hanß von Seckendorf, der zu Hoheneck saß, und Burggraf Friedrichs Rath war.
6) In die Hörauffische, von einem Seckendorf, der sich Hörauff schrieb, und gleichfalls Burggraf Friedrichs Rath war.
7) In die Pfaffische, von den Gebrüdern Walther, Burkhard, Hanns und Konrad von Seckendorff, die sich Pfaff schrieben.
8) In die Noldische, von einem Seckendorf, der sich Nold schrieb. Er war gleichfalls Burggraf Friedrichs Rath, und hatte einen Bruder Namens Albrecht.

9) In die Jochsbergische, von Burkhard von Seckendorf, der zu Jochsberg wohnte. Er besaß auch Gunzenhausen.[1]


  1. Im 14ten Jahrhundert gehörte Gunzenhausen den Grafen von Oettingen. Burkhard von Seckendorf, zu Jochsberg gesessen, kaufte es im Jahr 1349 vom Grafen Albrecht, sein Sohn Wilhelm von Seckendorf aber überließ es im J. 1368 wieder käuflich an Burggrafen Friedrich den fünften von Nürnberg. Fischers Beschr. d. B. N. Th. 2. S. 227.