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Verschiedene: Die zehnte Muse | |
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Erotische Lyrik.
Es stünde auf der Erden,
Wenn Liebe sollte werden
Von Menschen abgethan,
Als wenn der Sonnenwagen
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Dem Leuchten wollt’ entsagenAuf seiner Himmelsbahn.
Simon Dach (1605–1659)
Unter der Linden.
(Uebersetzt von Karl Simrock.)
Unter der Linden,
An der Heide,
Wo ich mit meinem Trauten sass,
Da mögt ihr finden,
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Wie wir beideDie Blumen brachen und das Gras.
Vor dem Wald mit süssem Schall,
Tandaradei!
Sang im Thal die Nachtigall.
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Ich kam gegangenZu der Stelle;
Mein Liebster war schon vor mir dort.
Mich hat empfangen
Mein Geselle,
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Dass ich bin selig immerfort.Ob er mir auch Küsse bot?
Tandaradei!
Seht, wie ist mein Mund so rot!
Da ging er machen
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Uns ein BetteAus süssen Blümlein mancherlei;
Des wird man lachen
Noch, ich wette,
So jemand wandelt dort vorbei;
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Bei den Rosen er wohl mag,Tandaradei!
Merken, wo das Haupt mir lag.
Empfohlene Zitierweise:
Verschiedene: Die zehnte Muse. Otto Elsner, Berlin 1904, Seite 49. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_zehnte_Muse_(Maximilian_Bern).djvu/55&oldid=- (Version vom 31.7.2018)
Verschiedene: Die zehnte Muse. Otto Elsner, Berlin 1904, Seite 49. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_zehnte_Muse_(Maximilian_Bern).djvu/55&oldid=- (Version vom 31.7.2018)