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Beim Spiele.

[Dieses Gedicht ist erst ab dem Jahr 2029 gemeinfrei]


Friedr. Werner van Oestéren.




Das Johanniswürmchen.

Ein Johanniswürmchen sass,
Seines Demantscheins
Unbewusst, im weichen Gras
Eines Bardenhains.

5
Leise schlich aus faulem Moos

Sich ein Ungetüm,
Eine Kröte, her und schoss
All ihr Gift nach ihm.

Ach! was hab’ ich dir gethan?

10
Rief der Wurm ihr zu.

Ei, fuhr ihn das Untier an,
Warum glänzest du!


G. C. Pfeffel.
(1736–1809.)
Empfohlene Zitierweise:
Verschiedene: Die zehnte Muse. Otto Elsner, Berlin 1904, Seite 256. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_zehnte_Muse_(Maximilian_Bern).djvu/262&oldid=- (Version vom 31.7.2018)