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sollen, so gehören auch allemal zwei ehrliche Leute dazu.

Schnapps. Mosge Gürge?

Gürge. Mosge Schnapps?

Schnapps. Ich verbitte mir alle anzügliche Reden.

Gürge. Mit einem Wort, ich kann Ihn nicht leiden, und damit Holla!

Schnapps. Armer Gürge, Ihr dauert mich. Ihr seyd freilich ein hübscher schmucker, schlanker junger Bursche: aber es giebt denn doch Leute, die sich nicht abschrecken lassen. – Auf allen Fall thätet Ihr immer wohl, wenn Ihr Euch einen guten Strick anschaftet.

Gürge. Ich werde mir einen zulegen, damit ich aushelfen kann. (Will gehen.)

Schnapps. Nu, nu, Gürge! Ihr werdet mich doch wenigstens bis an die Schulmeisterey mitnehmen. Ich habe dem Schulmeister die Lottolisten mit aus der Stadt gebracht.

Gürge (kehrt um.) Die Lottolisten?

Schnapps. Habt Ihr etwa auch eingelegt?

Gürge. Je nu! Welche Nummern sind denn gekommen?

Empfohlene Zitierweise:
Anton-Wall (= Christian Leberecht Heyne): Die beiden Billets. Ein Lustspiel in einem Akt.. Dyk, Leipzig 1790, Seite 9. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_beiden_Billets_(1790).pdf/9&oldid=- (Version vom 18.3.2020)