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Wie lange Indra so gesessen, sie wußte es nicht. Man rief sie hinunter zu ihren Hindukindern. Wie im Traum nur gab sie sich mit ihnen ab, spielte mit ihnen, beschäftigte sie.

Am Abend ging sie lange ruhelos im Park auf und ab. Sie sah Annie Besant mit dem Hinduknaben promenieren, den sie für die Reinkarnation des Buddha hielt, und der demnächst von ihr nach Oxford gebracht werden sollte. Ein jeder höhere Mensch hat doch eine Lebensidee, oder wie der Unbeteiligte vielleicht sagen würde, eine „fixe Idee“, und findet sein Glück in deren Betätigung. Indras Glück würde nun sein, die Heimlichkeit und die Lüge zu bekämpfen und den Augiasstall der heimlichen, bösen Lüste auszukehren. Mit Wort und Tat! Tausend Pläne kamen in ihre Seele. Und dann überfiel sie ein großes Zittern. Jetzt wußte sie, woher ihr diese Frische und diese Stärke kam. Die offene, die fressende Wunde in ihrer Seele hatte sich geschlossen, ihre Mutter hatte sie nicht verstoßen! Plötzlich aber befiel sie wie ein ungeheurer Berg all die Todesangst, die die Ärmste in fast fünf Jahren

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Hermione von Preuschen: Yoshiwara., Seite 185. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Yoshiwara_Preuschen_Hermione_von.djvu/184&oldid=- (Version vom 18.8.2016)