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der leuchtend grünen Kokospalmen ins Unendliche verdämmernd. Im Vordergrund wieder Palmenschäfte, sich nach allen Richtungen neigend, dahinter Klippen und Fischerboote mit halbnackten Fischern. Leider hatte das Schiff, „der große Kurfürst“, fast seine ganzen Kajütenpassagiere nach Mount Lavinia ausgespien, und an jedem verträumten Ort störten die mondänen Gruppen der lustigen Globetrotter, den intimen Zauber. — „Hier einmal allein sein mit dem, den man liebt“, dachte Indra. — „Nun will ich Sie zu den Spitzenklöpplerinnen führen und zu den Cinnamonpealers, den Zimmetbauern“, sagte Boris. Madame zog es vor, im Hotel bei den andern den Tee zu trinken. — Sie gingen also beide allein, erst in einem alten, buddhistischen Tempel vorbei, in den ein Priester mit geheimnisvollen Zeichen sie eintreten hieß und vor einen großen Goldbuddha führte. Die Luft war schwül, drinnen und draußen Treibhausluft! Indra fühlte sich darin im Innersten wachsen wie eine Blume, sie wußte aber nicht, ob zum guten oder zum bösen. Dann wanderten sie weglos durch

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Hermione von Preuschen: Yoshiwara., Seite 42. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Yoshiwara_Preuschen_Hermione_von.djvu/041&oldid=- (Version vom 17.8.2016)