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Haushalt. Wenn sie sich dazu entschließen könne, möge Frau Versen telegraphieren, und das Reisegeld würde dann ebenfalls telegraphisch angewiesen. Frau Pfarrer weinte und jammerte, Indra aber war zum erstenmal entschlossen! Hier endlich war die offene Pforte, hinaus nach den Wundern des Lebens! — Endlich, nachdem sie jahrelang sich in Sehnsucht fast verzehrt. Die Mutter weinte und jammerte, aber sie mußte telegraphieren: „Indra kommt!“ Und das Geld kam auch, so reichlich, daß es noch zu einer kleinen, aber geschmackvollen, wenn auch einfachen Reiseausrüstung reichte. Und nun endlich, endlich war sie unterwegs! Frau Meranow hatte einen reichen Levantiner geheiratet, der Großkaufmann in Tunis war. Man hatte ihr Indras Photographie geschickt und den Namen und die Abfahrt des Schiffes von Marseille gemeldet. Sie würde in Tunis an Bord kommen, zum Zeichen der Identität mit Indras Bild bewaffnet, und dann sollte für beide ein schönes Leben beginnen. Alle Wunder von Tunis und Algier, die Wunder der Sahara und die herrlichen alten Römerruinen wollte

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Hermione von Preuschen: Yoshiwara., Seite 26. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:De_Yoshiwara_Preuschen_Hermione_von.djvu/025&oldid=- (Version vom 17.8.2016)