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Was sie in dem Gemach des Todes wollten und warum sie so unruhig waren, wagte Scrooge nicht auszudenken.

„Geist“, sagte er, „dies ist ein schrecklicher Ort. Wenn ich ihn verlasse, werde ich nicht seine Lehre vergessen, glaube mir. Laß uns gehen.“

Immer noch wies der Geist mit reglosem Finger auf das Haupt der Leiche.

„Ich verstehe Dich“, antwortete Scrooge, „und ich thäte es, wenn ich könnte. Aber ich habe die Kraft nicht dazu, Geist. Ich habe die Kraft nicht dazu.“

Wieder schien der Geist ihn anzublicken.

„Wenn irgend Jemand in der Stadt ist, der bei dieses Mannes Tod etwas fühlt“, sagte Scrooge erschüttert, „so zeige mir ihn, Geist, ich flehe Dich darum an.“

Die Erscheinung breitete ihren dunklen Mantel einen Augenblick vor ihm aus wie einen Fittich; und wie sie ihn wieder wegzog, sah er ein taghelles Zimmer, in dem sich eine Mutter mit ihren Kindern befand.

Sie hoffte auf Jemandes Kommen in angstvoller Erwartung; denn sie ging im Zimmer auf und ab; erschrak bei jedem Geräusch; sah zum Fenster hinaus; blickte nach der Uhr; versuchte vergebens zu arbeiten; und konnte kaum die Stimmen der spielenden Kinder ertragen.

Endlich hörte sie das lang ersehnte Klopfen an der Hausthür und traf, als sie hinaussehen wollte,

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Charles Dickens: Der Weihnachts-Abend. Übersetzt von Julius Seybt. G. Grote, Berlin 1877, Seite 108. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Charles_Dickens_Der_Weihnachts-Abend.djvu/121&oldid=- (Version vom 31.7.2018)