Schiller’s Geburtsfeier

Textdaten
<<< >>>
Autor: Johann Karl Wilhelm Geisheim
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Schiller’s Geburtsfeier
Untertitel:
aus: Gedichte, Zweites Bändchen.
S. 96
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1839
Verlag: Josef Max & Komp.
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Breslau
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons, Google
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]
[96]
Schiller’s Geburtsfeier.


Seid willkommen am Pokale,
Der dem Dichterfeste gilt;
Freuet euch der Opferschale,
Drin des Dankes Traube quillt!

5
Dank, der in der Herzen Tiefe

Ihm, dem deutschen Meister schlägt,
Und der, wenn die Welt je schliefe,
Neu der Geister Flügel regt.

Dank, daß wir den Hohen hatten,

10
Der den Schwung nach Oben gab;

Nein! nicht in das Reich der Schatten
Stieg der Herrliche hinab!
Lebet er nicht in uns Allen? –
Dauernd, wie das deutsche Wort, –

15
Mögen Erdenreiche fallen, –

Herrscht und lebt der Dichter fort.

Fühlt an seines Sternenkranzes
Unverwelklich frischer Macht,
Daß die Menschheit ist ein Ganzes,

20
Der sein Ruhm hat Ruhm gebracht.

Vor den Hochbegabten allen
Zog er seine Zeit hinan;
Will die Nacht den Tag befallen,
Reiß’ er uns zur Sonnenbahn.