Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
Amt im antiken Griechenland, der vertraglich vorgesehene Gastfreund
Band S XIII (1973) S. 629730
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S. 1034, 29 zum Art. Proxenos:

17) Das Amt.

Übersicht:

I. Vorbemerkungen.

Literatur.

II. Die Etymologie von πρόξενος und der Ursprung der Proxenie.

III. Andere Bedeutungen des Wortes πρόξενος und der zugehörigen Ableitungen.

Frühe Seitenzweige der Proxenie:
1. Übertragene Bedeutungen.
2. πρόξενος ,Zeuge‘.
3. Die von den Königen Spartas ernannten Proxenoi.
4. Kollegien von Proxenoi zur Aufnahme aller Fremden.
5. πρόξενος in unklarer Bedeutung.

IV. Die zeitlichen Grenzen.

1. Früheste Belege.
2. Späteste Belege.

V. Die räumlichen Grenzen.

1. Die Proxenie als spezifisch griechische Institution. Außergriechische Parallelen oder Verwandte.
2. Verbreitung in der griechischen Welt.
3. Nichtgriechen als Proxenoi griechischer Staaten.
4. Proxenoi nichtgriechischer Staaten.

VI. Grundzüge und Entwicklung der Proxenie: das Verhältnis von Ehre und Aufgabe, Rechten und Pflichten im Wandel der Zeiten.

1. Das Problem.
2. Die großen Linien.
3. Das 6. und 5. Jhdt.
4. Das 4. Jhdt.
5. Das 3. Jhdt.
6. Das 2. Jhdt.
7. Das 1. Jhdt. v. Chr. und die nachchristliche Zeit.

VII. Qualifikation für die Bestellung eines Proxenos.

1. Bundesstaaten, Gliedstaaten, abhängige Orte.
2. Monarchen.
3. Nichtstaatliche Körperschaften.

VIII. Qualifikation für die Übernahme der Proxenie.

1. Frauen.
2. Mitbürger, insbesondere die Bürger anderer Städte desselben Bundesstaates.
3. Verbannte und Auswanderer; lakedaimonische Perioiken.
4. Monarchen.
5. Kollektive Verleihung der Proxenie.

IX. Geographische Verteilung der Proxenoi.

1. Ursprünglich nur ein Proxenoi an einem Ort.
2. Die auswärtigen Beziehungen eines Staates und die Verteilung seiner Proxenoi.

X. Die Ernennung zum Proxenos.

1. Rat und Volk.
2. Ernennung in einem erschwerten Verfahren.
3. Generelle Verleihung durch Gesetz im voraus.
4. Initiative zur Verleihung; Bewerbung; ἐθελοπρόξενος.
5. Begründung des Antrags: die Verdienste des Kandidaten und der Titel εὐεργέτης.
6. Erblichkeit.
7. Bürgen und Zeugen der Proxenie; σύμβολον.
8. Aufzeichnung der Proxenie.
9. Zum Wortlaut der Aufzeichnung:

a) Allgemeines. b) Listen. c) Dekrete in abgekürzter Form. d) Dekrete im vollen Wortlaut. e) Allgemeines über Formulierung und Aufzeichnung der Dekrete.

10. Klauseln gegen eine Übertretung oder Aufhebung des Beschlusses.
11. Bezugnahme auf ,das Gesetz‘; Gesetze über die Proxenie.
12. Annahme der Proxenie.
13. Zustimmung des Heimatstaates nicht erforderlich.

XI. Auflösung und Erneuerung der Proxenie.

XII. Ehren und Rechte der Proxenoi.

1. Allgemeines.
2. Die einzelnen Ehren und Rechte im Überblick:

a) Atelie und Entelie. b) Sicherheit der Person und der Habe. c) Ein- und Ausreise, Ein- und Ausfuhr. d) Rechtspflege. e) Zugang zu den Behörden. f) Epigamie, Enktesis, Epinomie, ἐπιξυλία, g) προεδρία, προπομπεία, sakrale Privilegien, Proxenie und Theorodokie. h) Speisung im Stadthaus und Einladung dorthin. i) Belobigung, Bekränzung, Aufstellung einer Statue. k) Ausstattung mit Grundbesitz. l) Bürgerrecht.

XIII. Die Funktionen der Proxenoi.

1. Gastliche Aufnahme der Gesandten.
2. Politische Funktionen.
3. Vermittlung und Hilfeleistung in unpolitischen Geschäften.
4. Leistungen aus dem Vermögen.
5. Sakrale Funktionen.
6. Rechte des Proxenos in seiner Heimatstadt?
7. Proxenoi, die außerhalb ihrer Heimat tätig sind.

XIV. Zur gefühlsmäßigen Bindung des Proxenos an ,seine‘ Stadt.

[...]

Nachträge und Berichtigungen

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Band R (1980) S. 195
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17) S XIII, s. [a]).

[a]) (K) Der vertragl. vorgesehene Gastfreund. S XIII (629,40 lies: ›S. 1029,49‹).