Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band XII,1 (1924), Sp. 1056
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Lechi (Richt. 15, 9 לְהִי‎; i. Pausa לֶ’חִי‎; LXX B Λευει; LXX A Λευι, vollständiger Richt. 15, 17 רָמַת לְהִי‎ [LXX ἀναίρεσις σιαγόνος, vgl. Joseph. ant. Iud. V 297ff.] ,Kinnbackenhöhe‘), ein Name wie der bekannte Onugnathos, Vorgebirge in der südlichsten Peloponnes. Hier spielt die Simsonsage. Der Ort ist zu suchen im westlichen Juda, nahe der Philistergrenze. Nach Schick ZDPV X 152ff. entspricht ihm das heutige Chiobet eṣ-ṣijjâg (aus dem griech. σιαγών), doch vgl. dagegen Buhl Geographie des alten Palästina 1896, 90f. Der gleiche Ort ist auch II. Sam. 23, 11 gemeint, wo לַחַיָּה‎ nach LXX Luc. in לֶחְיָה‎ zu verbessern ist. Über andere Gleichsetzungen s. Gesenius-Buhl Hebr. und aram. Handwörterb.17 1921, 383.

[Beer.]