Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band XI,2 (1922), Sp. 1311
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Kondylon, festes Kastell im thessalischen Tempetal, Liv. XLIV 6, 10. Das Tempetal war im J. 169 v. Chr. durch 4 makedonische praesidia befestigt: unum in primo aditu ad Gonnum erat, alterum Condylon (in Condylo Drakenborch-Madvig, ad Condylon GronovCondylo Weissenborn) castello inexpugnabili, tertium ... Bursian (Rh. Mus. XVI 1861, 416 und Geographie I 61, 3) will den Namen auch Liv. XXXIX 25, 16 herstellen, indem er statt Gonnocondylum liest: Gonnos et Condylum. Hierüber sowie Vermutungen über die Identität von Gonnocondylum und K. und die genauere Lage s. Bürchner Art. Gonnokondylon o. Bd. VII S. 1586.