RE:Claudius 291

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band III,2 (1899), Sp. 2846
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291) (Claudius) Pulcher wird als IIIvir a(ere) a(rgento) a(uro) f(lando) f(eriundo) mit (Statilius) Taurus und (Livineius) Regulus auf Kupfermünzen genannt (Babelon I 358 nr. 28–27. II 99 nr. 348–350. 145 nr. 14–19. 469 nr. 1–3). Er bekleidete dieses Amt wahrscheinlich kurze Zeit bevor der Gebrauch, die Namen der Münzmeister auf den Münzen zu nennen, aufhörte, ca. 4 v. Chr. (s. Mommsen Röm. Münzwesen 744). Vielleicht derselbe ist Appius (Claudius], dessen Freigelassene Claudia Prima in dem Grabmal beerdigt wurde, das dem Gesinde von Nero Drusus (Nr. 139) Kindern zu eigen war (CIL VI 4378). Als sein Vater könnte Ap. Claudius (Nr. 15) betrachtet werden.