Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,2 (1896), Sp. 1449
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Arthmios (Ἄρθμιος), des Pythonax Sohn aus Zeleia, Proxenos der Athener, wurde wahrscheinlich im J. 461 v. Chr. (vgl. Thuk. I 109, 2. 3. Diod. XI 74, 5. 6) auf Antrag Kimons samt seinem ganzen Geschlecht der ihm vorher verliehenen Ehren für verlustig erklärt und geächtet, weil er sich zum Träger persischer Bestechungsversuche gemacht hatte (Plut. Them. 6, 3. Dem. IX 42ff. XIX 271. Aesch. III 258 m. Schol. Dein. II 24f. Krateros im Schol. Marc. z. Aristeid. XIII 218 bei v. Wilamowitz Gött. Ind. lect. 1884, 10. Aristeid. XIII 332 m. Schol. XLVI 357. 504. Harpokr. s. v. und s. ἄτιμος). Die eherne Stele mit dem Volksbeschluss war auf der Burg in Athen aufgestellt (Dein. Dem. a. O.). Vgl. Funkhänel Ztschr. f. d. Altertumswissenschaft VIII 1841 nr. 37. 38. Swoboda Arch.-epigr. Mitt. XV 1893, 49ff.