Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,1 (1895), Sp. 1189
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Armillae (s. auch unter Armbänder), militärischer Orden in Form eines Armbandes (Fest. ep. p. 25 s. armillas. p. 46 s. calbeos), aus Silber (Plin. n. h. XXXIII 37), was die Analogie der Phalerae bestätigt; aus Gold nur in gefälschten Berichten (Hist. Aug. Prob. 5, 1 und die auf gleicher Linie stehenden Angaben über Sicinius Dentatus, Liv. X 44, 3. Dionys X 37. Gellius II 11, nach Claudius Quadrigarius. Plin. n. h. VII 102). Hat die Form einer Schlange, Röm. Mitt. V 295 und v. Domaszewski Die Fahnen Fig. 15; dagegen bei Lindenschmit Die Altertümer u. heidn. Vorz. I 4, 6, 1 und I 6, 5, sowie v. Domaszewski a. a. O. Fig. 16, wie es scheint, Ringe die in Knöpfen enden. Wird immer in Paaren verliehen (drei Paare, Röm. Mitt. V 295, zwei Paare v. Domaszewski a. a. O. Fig. 15 und 16, ein Paar Notizie degli Scavi 1893, 59, in den Inschriften immer der Plural), offenbar weil sie bestimmt waren, an beiden Armen getragen zu werden. Konnten nur an milites bis zum Centurio aufwärts verliehen werden.