RE:Antonius 115

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,2 (1894), Sp. 2641
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115) Antonia, Tochter des Kaisers Claudius und der Aelia Paetina (Suet. Claud. 27; Nero 35. Tac. ann. XII 2. 68. XIII 23. XV 53. Joseph. ant. Iud. XX 150), vermählte sich im J. 41 mit Cn. Pompeius Magnus (Suet. Claud. 27. 28. Dio LX 5, 7. 21, 5. Seneca lud. 11, 5) und nach dessen Hinrichtung (um 46–47 n. Chr.) mit Faustus Cornelius Sulla Felix (Suet. Claud. 27. Tac. ann. XIII 23. Zonar. XI 9), dem sie noch zu Lebzeiten des Claudius (also zwischen 48 und 54 n. Chr.) einen Sohn gebar (Suet. Claud. 12. Zonar. XI 9). Als auch dieser im J. 62 n. Chr. von Nero in Massilia getötet war (Tac. ann. XIV 57), verweigerte sie eine neue Heirat (Suet. Nero 35), beteiligte sich angeblich an der Verschwörung des Piso im J. 65 (Tac. ann. XV 53) und wurde von Nero (zwischen 65 und 68 n. Chr.) getötet (Suet. Nero 35). Sie erscheint mit ihren Geschwistern Britannicus und Octavia auf colonialen Münzen des Claudius, Eckhel VI 246.

Anmerkungen (Wikisource)

Siehe auch den Verweisartikel Claudius 402 mit zwei Inschriftnachträgen.