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Titel: Napoleon’s Schriften
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aus: Die Gartenlaube, Heft 16, S. 216
Herausgeber: Ferdinand Stolle
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Erscheinungsdatum: 1855
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[216] Napoleon’s Schriften. Der Neffe hat bekanntlich alle Schriften des großen Onkels gesammelt, um sie in prächtigen Bänden herauszugeben. Sie werden unter Anderem über 5000 Briefe und Dokumente, die bis jetzt nicht bekannt waren, enthalten. Die interessantesten Schriftstücke der Art sind aus der Jugendzeit, als er noch nicht berühmt war und an andere gewöhnliche Leute schrieb, welche nun zum Theil die vergilbten Briefe hervorsuchten und sie der Regierung zusandten. Auch sechzig inplausible, strategische Briefe, die er während der Belagerung von Toulon an Cardinal Fesch schrieb, Erlasse an den Kultusmininster mit dem Grundsatze, daß die Kirche sich nicht in Politik zu mischen habe, Befehle, Rathschläge, Zurechtweisungen in allen möglichen Sphären des Lebens, das Aktenstück, welches die französische Komödie in Paris concessionirt, datirt von Moskau, und sonst tausenderlei authentische Ausflüsse seines kometarischen Riesengeistes mit allen seinen Widersprüchen, an denen er zu Grunde ging, wird man in den gesammelten Schriften dieses Schriftstellers finden, den man wohl überall eifriger studiren wird, als die Kinder unserer Laune.