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Titel: Nachtigal’s Grab auf Kap Palmas
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 37, S. 612
Herausgeber: Ernst Ziel
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1885
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung: Bild von Gustav Nachtigals Grab auf Cape Palmas (Liberia)
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[612] Nachtigal’s Grab auf Kap Palmas. Nachdem die Nachricht von dem Tode des berühmten deutschen Afrikaforschers und Generalkonsuls des Deutschen Reiches Dr. Gustav Nachtigal zu uns gedrungen war, entstand bekanntlich der Plan, dem Verewigten ein Denkmal in seiner Heimath Stendal und ein anderes auf seinem Grabe an der afrikanischen Küste zu setzen. Vor Kurzem gelangten wir in den Besitz der ersten Photographie der letzteren Stätte, an die sich eine der großen Erinnerungen unserer Zeit knüpft, und obgleich wir über Kap Palmas bereits früher einen illustrirten Artikel gebracht haben (vergl. Nr. 23), so glaubten wir doch, daß das obenstehende Bild des schlichten Grabes den meisten unserer Leser willkommen sein dürfte und in den Spalten der „Gartenlaube“ einer Aufnahme werth sei. Der Tod im Dienste einer großen Idee verleiht seinen Opfern die Palme der Unsterblichkeit, und so soll uns auch jener einsame Hügel, der weit in die weiße Brandung des Oceans hinausschaut, nicht minder unvergeßlich und theuer bleiben, als die Heldengräber um Metz, Sedan und Paris.

Die Gartenlaube (1885) b 612.jpg

Nachtigal’s Grab auf Kap Palmas.