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Autor: Eberhard Gieseler
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Titel: Moderne Goldgruben
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aus: Die Gartenlaube, Heft 49, S. 793–796
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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Moderne Goldgruben.


Mit der zunehmenden Erkenntniß der Abhängigkeit unserer Gesundheit von reiner Luft zum Athmen und reinem Wasser zum Trinken sind auch die Bemühungen fortgeschritten, uns diese unschätzbaren Güter immer mehr zu gewinnen. Dem stehen namentlich in großen Städten gewaltige Schwierigkeiten entgegen. Große Mengen thierischer und pflanzlicher Abfall- und Auswurfstoffe sind dort fortwährend bestrebt, durch Fäulniß die Luft und durch Einsickern das Grundwasser zu verderben. Es gilt, diese Stoffe möglichst schnell zu beseitigen und unschädlich zu machen. Das ist nicht schwer, aber schwierig ist es, die Aufgabe so zu lösen, daß der Stadtsäckel durch die Kosten nicht überbürdet wird. Um in dieser Beziehung seine Kenntnisse an den neuen großartigen, der Gesundheit gewidmeten Maschinen- und Canalanlagen der Stadt Paris zu erweitern, reiste der Verfasser, Dank der Freigebigkeit des königlich preußischen Ackerbau-Ministeriums, in den ersten Tagen des Septembers nach Paris. Er hatte dabei das Glück, eine bekannte Fach-Autorität, den Director der landwirthschaftlichen Akademie in Poppelsdorf, Professor Dr. Dünkelberg, zu begleiten und durch dessen gütige Mittheilungen eine eingehende Würdigung der landwirthschaftlichen Seite zu gewinnen. In Erinnerung an das wachsende Interesse und den hohen Genuß, welchen die gemeinnützigen Sehenswürdigkeiten gewährten, hoffen wir durch einen Reisebericht den Lesern der Gartenlaube anregende Unterhaltung darzubieten.

Um die vorhandenen und im Werden begriffenen Anlagen zu würdigen, werden wir am besten mit einer Rückschau über ihre Entwickelung beginnen.

Zuerst suchte man die Reinigung der Stadt Paris durch Einrichtung der sogenannten Schwemm-Canalisation durchzusetzen. Die Abfälle der Haushaltungen, Straßen, Fabriken u. s. f., werden dabei durch Röhren in unterirdisch angelegte Canäle geführt und in diesen durch das mitlaufende Wasser weiter geschwemmt. Die Canäle bilden ein zusammenhängendes Gebiet. Wie auf der Erdoberfläche unbedeutende Zuflüsse sich nach und nach zu Bächen, Flüssen, Strömen vereinigen, so wurden die Abwässer unter der Erde schließlich gesammelt in zwei großen Hauptcanälen. Davon ergoß der eine seine schwarzgetrübten, unheimlichen Fluthen unterhalb Clichy, der andere bei St. Denis in die Seine. Durch die stetige Abführung der unreinen Stoffe war der Stadt wesentlich geholfen; aber das Uebel wurde nicht gründlich beseitigt. Man entfernte es nur aus Paris, um es weiterhin zur großen Belästigung der Schifffahrt und der Uferbewohner der Seine zu übergeben. Die schädlichen Folgen offenbarten sich bald. An der Ausmündung der Canäle zeigten sich riesige Schlammmassen, zu deren Beseitigung die Stadt große Summen (beispielsweise in einem Jahre zweihunderttausend Franken) aufwenden mußte, auch wurden die Uferbewohner nicht müde, gegen die Verunreinigung des Flusses zu petitioniren. Im Laufe der Jahre mußte das Uebel nothwendig zunehmen, kurz, man sah ein, daß Abhülfe nöthig war.

So wurde der Chef-Ingenieur M. Mille beauftragt, im Auslande ähnliche Verhältnisse zu studiren, um eine Lösung der Frage aufzufinden. Er kam zu der Ueberzeugung, daß die Wässer am billigsten und vollständigsten gereinigt werden könnten durch ihre Verwendung in der Landwirthschaft als Nahrungsmittel für Pflanzen. Auch betonte er, daß es wegen der Nähe des Marktes von Paris einträglicher sein würde, nicht, wie in Edinburgh und Mailand, die Wässer zur Wiesencultur zu verwenden, sondern nach Muster der reichen „Huerta“ von Valencia, Garten- und Feldgewächse zu ziehen. Wie sich erwarten ließ, fand diese Ansicht heftige Gegner. Nach deren Meinung sollten die mit Cloakenwasser ernährten Gemüse ungenießbar ausfallen, die Felder unerträgliche Gerüche verbreiten, und im Winter sollte die Unterbringung des Wassers auf dem Ackerboden überhaupt unmöglich sein. Gleichzeitig wurde die schwefelsaure Thonerde als chemisches Mittel angepriesen, um die Wässer schnell und billig zu reinigen. Nach dem Grundsatze: „Prüfet Alles und das Beste behaltet“ beschloß die Stadtverwaltung, während des Jahres 1868 bis 1869 beide Methoden auf einem großen Versuchsfelde bei Clichy einer praktischen Prüfung zu unterziehen.

Der darüber vorliegende Bericht verbreitet sich zunächst über Menge und Gehalt der ankommmenden Wässer. Im großen [794] Durchschnitte bringt der Canal in jeder Secunde zwei und einen halben Kubikmeter oder zweitausendfünfhundert Liter Wasser, doch ist das Quantum nach Tages- und Jahreszeit sehr veränderlich. Um elf Uhr Mittags traf am meisten ein, um zwei Uhr Nachts am wenigsten. Bei heftigem Regenwetter wurde die Wassermenge mehr als verdoppelt und sank bei anhaltender Dürre auf ein Drittel des Mittelwerthes. Um den Werth für den Ackerbau darzuthun, berechnete man annähernd, wie hoch der Preis der von den siebenzig Millionen Litern Abwasser jährlich mitgeführten Dungstoffe [794] sein würde, wenn man sie in gewöhnlicher Weise ankaufte. Dies ergab die ansehnliche Summe von sieben Millionen Franken, die also bis dahin nur schadenbringend der Seine zugeführt wurde.

Was nun die Erfolge der Versuche betrifft, so brachte die chemische Methode zwar die Gewißheit, daß ein Zusatz von schwefelsaurer Thonerde das Wasser veranlaßt, in großen Bassins seine Schlammtheile vollständig abzusetzen und klar abzufließen; indessen ist die Reinigung insofern nur eine scheinbare, als ein Drittel der verunreinigenden Stoffe in aufgelöster Form vom Wasser zurückgehalten wird. Weit vollkommener wirkte die Berieselung von Ackerland. Das den Boden durchsickernde Wasser verlor nicht allein seine Schlammtheile, sondern auch fast alle in Lösung befindlichen Substanzen, namentlich die gefährlichen, welche dem Pflanzen- und Thierreiche entstammten. Gemüse, Getreide, Gras etc. gediehen im berieselten Boden zu üppiger Ernte. Auch waren Geschmack und anderweitiges Verhalten von den in gewöhnlicher Weise geernteten Früchten nicht verschieden. Ferner beklagte sich Niemand über die von den Gegnern der Berieselung vorhergesagten übeln Ausdünstungen und Gerüche, weil sie nicht zu bemerken waren, so wenig im Felde, wie in dessen Umgebung. Die Ansicht des M. Mille hatte somit einen glänzenden Sieg errungen und die chemische Methode konnte nur noch als Aushülfe in Betracht kommen, um etwa im Winter das vom Boden zurückgewiesene Wasser zu klären.

Die Berechnung ergab, daß etwa zweitausend Hectare Bodenfläche genügen würden, um alle Abwässer von Paris darauf während des ganzen Jahres zu vertheilen. Glücklicher Weise brauchte man das geeignete Teerain nicht weit zu suchen. Es lag auf dem Clichy gegenüberliegenden Seine-Ufer in der Ebene von Gennevilliers, wie zu diesem Zwecke geschaffen, ein sehr durstiger durchlassender Sandboden mit Kiesunterlage, der wegen dieser Eigenschaften bisher nur spärliche, in trockenen Jahren verschwindende Ernten gegeben hatte. Für diesen Boden mußte das Wasser höchst segensreich wirken. Allein die anliegenden Gemeinden wollten nichts davon wissen. Wie in früheren Zeiten die erleuchteten Magistrate vieler Städte sich mit allen Mitteln gegen die ihnen zugedachten Eisenbahnen wehrten, so entstand hier eine allgemeine Opposition gegen die beabsichtigte Wasserzuführung.

Die Stadt beschloß, ohne Gewaltmittel vorzugehen und die gute Sache durch überzeugende Beispiele mit der Zeit siegen zu lassen. Sie kaufte in der Nähe ein Grundstück von fünf bis sechs Hectar, versah dasselbe reichlich mit Abwasser und übergab es gratis geschickten und willigen Gärtnern zur Bebauung. Unter erfahrenen fleißigen Händen bedeckte sich der unfruchtbare Boden bald mit den üppigsten Pflanzen, welche ihre Nahrung dem Canalwasser entnahmen und durch ihr herrliches Gedeihen den Reichthum des Wassers bekundeten. Neidisch sahen jetzt die umliegenden Landleute ungeahnte Erträge heranreifen und baten nun ebenso dringend um Wasser für ihre Ländereien, wie sie es vorher zurückgewiesen. Die Gesuche wurden natürlich gern gewährt. Dadurch erlangte das Ganze ein so erfreuliches Ansehen wunderbarer Fruchtbarkeit, wie die Oase in der Wüste. Selbst der Kaiser Napoleon wurde hingeführt, um den Anblick zu genießen. Er soll sich auch sehr daran ergötzt haben, allein das hinderte ihn nicht, bald das Signal der Zerstörung zu geben, indem er Deutschland den Krieg erklärte. Beim Nahen des deutschen Heeres wurden die Seinebrücken und damit die Wasserzuleitungen zerstört. Später wurden die eben befruchteten Felder von den Soldaten der Regierung in ihren Kämpfen gegen die Commune zertreten und die Maschinen-Anlagen mit Granaten beworfen. Als ruhigere Zeiten eintraten, hat man sie wieder aufgebaut und das Werk soweit entwickelt, wie wir es jetzt fanden. Wir bitten den Leser uns auf einem Rundgange zu begleiten.

Vom Bahnhofe St. Lazare in Paris kommt man durch ein Billet nach Asnières in wenigen Minuten an Ort und Stelle. Von Asnières führt der Weg über die nahe Seinebrücke zur [795] Pumpstation bei Clichy, die man am hohen eisernen Schornsteine leicht erkennt. Kurz davor liegt das Bureau. Dort holen wir uns die Erlaubniß zur Besichtigung und erreichen nach einigen Schritten das Maschinenhaus. Eingetreten, steht man zunächst vor zwei großen in graue Blechmäntel gehüllten Dampfkesseln. Dahinter gelangt man, einige Stufen niedersteigend, in den eigentlichen Maschinenraum. Wenn man in der Meinung kam, hier von Schlamm und Schmutz belästigt zu werden, findet man sich angenehm enttäuscht. [795] Die größte Sauberkeit herrscht überall. Der lackirte Fußboden ist sogar mit Teppichen belegt. Ein hoher, heller, fast eleganter Raum umschließt die rastlos arbeitende liegende Dampfmaschine, deren blanke Theile freundlich glitzernd die Lichtstrahlen zurückwerfen. Mit majestätischer Ruhe und anscheinender Leichtigkeit dreht sich ein kolossales Schwungrad mit einer Kraft von hundertfünfzig Pferden. Der gezahnte Umfang desselben treibt ein kleineres Rad, dessen Welle sich rechts und links in zwei mannshohen Gehäusen verliert, die uns als die eigentlichen Pumpen (Centrifugal-Pumpen) enthaltend bezeichnet werden. In der Mitte des ersten Gehäuses tritt ein eisernes Rohr ein, welches draußen im Canal das Schlammwasser aufsaugt. Dieses Wasser wird im Gehäuse durch radiale Flügel in schnelle Drehung versetzt, dadurch am Umfange derselben fortgetrieben und durch eine Rohrleitung der Mitte des zweiten Gehäuses zugeführt. Hier nochmals durch Flügel angetrieben, entflieht es am Umfange des Gehäuses in die Rohrleitung, welche es zunächst über die Seine, dann in den Hauptcanal der Ebene befördert. Wir erfahren gleichzeitig, daß die Kraft der einen Maschine nicht ausreicht, um alles bei Clichy ankommende Canalwasser zu bewältigen. Dazu gehören noch vier Maschinen derselben Größe und Einrichtung, deren Beschaffung noch von der Bewilligung der nöthigen Geldmittel abhängt.

Folgen wir dem Laufe der Wasser über die Brücke bei Clichy, so treffen wir in einiger Entfernung rechts ein erhöhtes Bassin, in dem die bis dahin unterirdisch geführte Flüssigkeit heftig brodelnd zu Tage kommt. Auf dem Rande des Behälters werden wir allerdings durch die um zwölf Meter gehobenen stark bewegten Wässer etwas belästigt. Der Geruch verliert sich indessen, sobald sie in den etwa zwei Meter breiten Hauptcanal übergetreten sind und, ruhig dahinfließend, durch eine lange schwarze Linie die Hauptader der umliegenden Felder bezeichnen. Durch seine Einbettung in die Krone eines aufgeschütteten Dammes, den Napoleon der Erste als Schutzwehr gegen die Ueberschwemmungen der Seine errichten ließ, beherrscht der Canal die umliegende Ebene und gestattet den Abfluß des Wassers nach jeder Stelle derselben. Auch wird sein Wassergehalt vom entgegengesetzten Ende aus durch den Zufluß der Abwässer noch verstärkt, welche bisher bei St. Denis in die Seine übergingen, jetzt aber durch eine neue Leitung mit natürlichem Gefälle hierher geleitet werden, indem sie die Seine an der Brücke bei St. Ouen überschreiten.

Von dem großen Hauptcanale aus beginnt nun die Vertheilung der Wässer in die Ebene. Was in der Stadt an einzelnen Haushaltungen gesammelt wurde, wird jetzt in umgekehrter Weise durch Canäle über und unter der Erde verzweigt, bis zu den an den einzelnen Feldern gelegenen Ausfluß-Oeffnungen. Hier vertheilt es sich auf der Fläche, um als Pflanze, durch Licht und Wärme zu höherem Leben erweckt, wieder der Stadt zurückgebracht zu werden und seinen Kreislauf von Neuem zu beginnen. Betrachten wir ein Grundstück genauer, etwa ein naheliegendes Weißkohlfeld. Wir sehen am Kopfende das schwarze Wasser, wie eine Quelle sprudelnd, austreten, um zunächst einen aus Erde aufgeworfenen Quergraben zu füllen. Von diesem zieht es in zahlreichen Furchen nach der Länge des Feldes, um schließlich ganz im Boden zu verschwinden. Zwischen je zwei Furchen ist ein erhöhter Streifen, auf dem nur eine lange gerade Reihe Weißkohlpflanzen Platz findet. So rieselt das Wasser in vertieften Rinnen zwischen den Pflanzen, kommt also mit diesen in keine verunreinigende Berührung. Nur unter der Erde bringt es den Wurzeln willkommene Nahrung. Begierig wird dieselbe aufgenommen, und daß sie wohl bekommt, beweisen die riesigen festen Köpfe der Kohlpflanzen. Dem Landwirth erleichtert [796] das Wasser die Bestellung außerordentlich. Im Winter setzt er sein Feld ganz unter Wasser und findet es im Frühjahre mit fruchtbarem Schlamme bedeckt. Nun läßt er abtrocknen, bearbeitet es in der beschriebenen Weise und säet oder pflanzt nach Bedarf. Tritt dann trockene Witterung ein, so braucht er nur die Wasserquelle zu öffnen, um ohne Mühe die Pflanzen zu begießen und mit feuchter Nahrung zu versehen. Freilich die Hände darf er nicht in den Schooß legen; denn im üppigen Boden wuchert neben dem Kraute auch das Unkraut. Erstaunlich ist dann aber auch die Fülle, mit der die Pflanzen unter guter Pflege gedeihen, und vergebens sucht das Auge ein welkendes Blatt.

Wer Freude hat an üppiger Pflanzenvegetation, wird im Rieselfelde reichlichen Genuß finden. In der Mitte entfaltet sich ein herrlicher Blumenflor in auffallend brillanten Farben. Weiter gehend, hat man Gelegenheit, schönes Spalierobst und reichhaltige Baumschulen zu bewundern; dann folgen Spargel, Artischocken, Kohl, Rüben, Bohnen etc., endlich Getreidefelder und am Ufer der Seine einige Wiesen. Bemerkenswerth sind auch große mit Minze bestellte Flächen. Sie liefern einer daneben liegenden Fabrik wohlriechender Essenzen das Material für die Destillation des Pfefferminzöls. Also inmitten des angeblich durch üble Gerüche verpesteten Feldes bereitet man wohlriechende Essenzen. Man mag daraus ersehen, wie solche Gerüche überhaupt dem Fabelreiche angehören. Nur an frisch gedüngten, im Abtrocknen begriffenen Feldern ist etwas Geruch zu spüren, aber gewiß nicht mehr, als am gewöhnlich gedüngten Boden. Auch das Grundwasser erscheint rein. Wir haben ohne Widerstreben ein inmitten des Rieselfeldes aus einem Brunnen geschöpftes Glas Wasser getrunken und weder am Geschmacke noch am klaren Aussehen desselben Tadel gefunden.

So glauben wir uns zu dem Schlusse berechtigt, daß Boden und Pflanze geeignet sind, den Abfall der Städte ohne Nachtheil für die Gesundheit der Menschen aufzunehmen und in Segen zu verwandeln. Wir können uns den Wunsch nicht versagen, daß viele Städte unseres deutschen Vaterlandes dem aufgestellten Beispiele folgen möchten. Auch müssen wir freudig anerkennen, daß Danzig, um seine übergroße Sterblichkeit zu vermindern, erfolgreich vorgegangen ist, indem es durch seine Canalisationsanlagen den Dünensand befruchtete und insofern Paris noch voransteht, als es durch die Erträge der Rieselfelder auch die Kosten der Wasserförderung erlangt.

Bonn, im October 1874.

Eb. Gieseler, Ingenieur.