Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Stöckl“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 18 (Supplement, 1891), Seite 893
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Stöckl. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 18, Seite 893. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:St%C3%B6ckl (Version vom 28.06.2022)

[893] Stöckl, Albert, kathol. Theolog, geb. 15. März 1823 zu Möhren bei Eichstätt, studierte am bischöflichen Seminar zu Eichstätt, wurde 1848 zum Priester geweiht, 1851 Professor der Philosophie am bischöflichen Lyceum daselbst und 1857 Professor der Theologie, war 1862–71 Professor der Philosophie an der Akademie in Münster, wurde nach seiner Rückkehr Domkapitular und wiederum Professor der Philosophie in Eichstätt. 1877–81 gehörte er als Mitglied des Zentrums dem deutschen Reichstag an. Von seinen Schriften sind anzuführen: „Liturgie und dogmatische Bedeutung der alttestamentlichen Opfer“ (Regensb. 1848); „Geschichte der Philosophie der patristischen Zeit“ (Würzb. 1858); „Geschichte der Philosophie des Mittelalters“ (Mainz 1864–66, 3 Bde.); „Lehrbuch der Philosophie“ (6. Aufl., das. 1887, 3 Bde.); „Lehrbuch der Ästhetik“ (3. Aufl., das. 1889); „Lehrbuch der Geschichte der Philosophie“ (3. Aufl., das. 1889, 2 Bde.); „Lehrbuch der Geschichte der Pädagogik“ (das. 1876); „Lehrbuch der Pädagogik“ (2. Aufl., das. 1880); „Geschichte der neuern Philosophie“ (das. 1883, 2 Bde.).