Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Pausĭas“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 12 (1888), Seite 791
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Pausĭas. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 12, Seite 791. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Paus%C4%ADas (Version vom 26.01.2023)

[791] Pausĭas, griech. Maler, von Sikyon gebürtig, Mitschüler des Apelles bei Pamphilos, Meister der Wachsmalerei (Enkaustik), welcher deshalb zumeist kleine Tafelbilder malte. Kinder und Blumen kehrten in ihnen immer wieder; letztere begründeten in einem Gemälde, welches seine Geliebte und Landsmännin Glykera als Kränzewinderin darstellt, seinen Ruhm. Eine Wiederholung dieses Bildes bezahlte Lucullus mit zwei Talenten. Von größern Kompositionen wird ein später nach Rom gebrachtes, im Portikus des Pompejus aufgestelltes Bild, ein Stieropfer, genannt, an welchem man die meisterlich durchgeführten Verkürzungen bewunderte.