Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Kock“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 9 (1887), Seite 910
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Kock. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 9, Seite 910. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Kock (Version vom 27.07.2021)

[910] Kock, Charles Paul de, franz. Romanschriftsteller und Dramatiker, geb. 21. Mai 1794 zu Passy bei Paris, stand zuerst in einem Bankgeschäft in der Lehre, widmete sich aber seit seinem 17. Jahr ausschließlich der Schriftstellerei und wurde bei seiner pikanten, oft leichtfertigen und schlüpfrigen Darstellung der Sitten und Gebrechen der Pariser Gesellschaft bald der Liebling des französischen Leihbibliothekenpublikums. Die Gesamtausgabe seiner Werke (Par. 1844–45) umfaßt 56 Bände; seine Romane, von denen er einen Teil auch zu Vaudevilles verarbeitet hat, wurden meist auch ins Deutsche übersetzt. K. starb 29. Aug. 1871 in Paris. – Auch sein Sohn Henri de K., geb. 25. April 1821, machte sich durch viele Romane und einige Theaterstücke bekannt. Er gilt auch als der Verfasser der „Souvenirs et notes intimes de Napoléon III à Wilhelmshœhe“ (1871).