Textdaten
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Autor: Theodor Fontane
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Titel: Lebenswege
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aus: Gedichte, Seite 33–34
Herausgeber:
Auflage: 10. Auflage
Entstehungsdatum: 1895
Erscheinungsdatum: 1905
Verlag: J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger
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Erscheinungsort: Stuttgart und Berlin
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Originalherkunft:
Quelle: Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
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[33]
Lebenswege.


Fünfzig Jahre werden es ehstens sein,
Da trat ich in meinen ersten „Verein“.
Natürlich Dichter. Blutjunge Waare:
Studenten, Leutnants, Refrendare.

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Rang gab’s nicht, den verlieh das „Gedicht“,

Und ich war ein kleines Kirchenlicht.

[34]
So stand es, als Anno 40 wir schrieben,

Aber ach, wo bist Du Sonne geblieben,
Ich bin noch immer, was damals ich war,

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Ein Lichtlein auf demselben Altar,

Aus den Leutnants aber und Studenten
Wurden Genräle und Chefpräsidenten.

Und mitunter, auf stillem Thiergartenpfade,
Bei „Kön’gin Luise“ trifft man sich grade.

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„Nun, lieber F., noch immer bei Wege?“

„‚Gott sei Dank, Excellenz,… Trotz Nackenschläge…‘“

„Kenn’ ich, kenn’ ich. Das Leben ist flau…
Grüßen Sie Ihre liebe Frau.“