« Gespräch auf der Paderborner Haide Buch der Lieder (1827) Wahrhaftig »
Für eine seitenweise Ansicht und den Vergleich mit den zugrundegelegten Scans, klicke bitte auf die entsprechende Seitenzahl (in eckigen Klammern) am linken Seitenrand.
Textdaten
Autor: Heinrich Heine
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Lebensgruß
Untertitel:
aus: Buch der Lieder, Junge Leiden, Romanzen, S. 89
Herausgeber:
Auflage: 1
Entstehungsdatum: 1817–1821
Erscheinungsdatum: 1827
Verlag: Hoffmann und Campe
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Hamburg
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons
Kurzbeschreibung:
Auch unter dem Titel »An Alexander, Pr. von W.« (»Sonette und vermischte Gedichten« zyklus) in Gedichte 1822 (S. 128)
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]

[89]

XIX.

Lebensgruß.
(Stammbuchblatt.)

     Eine große Landstraß’ ist unsre Erd’,
Wir Menschen sind Passagiere;
Man rennet und jaget, zu Fuß und zu Pferd,
Wie Läufer oder Couriere.

5
     Man fährt sich vorüber, man nicket, man grüßt

Mit dem Taschentuch’ aus der Carosse;
Man hätte sich gerne geherzt und geküßt, –
Doch jagen von hinnen die Rosse.

     Kaum trafen wir uns auf derselben Station,

10
Herzliebster Prinz Alexander,

Da bläst schon zur Abfahrt der Postillon,
Und bläst uns schon auseinander.