Hauptmenü öffnen

Kaiser Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica

Textdaten
<<< >>>
Autor: * *
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Kaiser Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 42, S. 724
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1888
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[724] Kaiser Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica. In der Provinz Westfalen wurde nach dem Tode Kaiser Wilhelms I. der Gedanke angeregt, zum bleibenden Andenken an den ruhmreichen Herrscher ein einziges mächtiges Wahrzeichen für die ganze Provinz auf einer geschichtlich denkwürdigen und landschaftlich ausgezeichneten Bergeshöhe zu errichten, statt die Kräfte durch viele kleinere Denkmäler in den verschiedenen einzelnen Ortschaften zu zersplittern. Dieser Vorschlag fand Beifall, und heute tritt ein Komitee in Minden mit einem Aufruf an die Oeffentlichkeit, in welchem als geeignetster Platz für das Denkmal die Porta Westfalica empfohlen wird, jenes mächtige Felsenthor, durch welches die Weser im Nordwesten des Reiches das Gebirge verläßt und der Tiefebene sich zuwendet. Die Stätte ist reich an geschichtlichen Erinnerungen von den Zeiten Hermanns des Befreiers, Karls des Großen und des Sachsenherzogs Wittekind an bis zu den Tagen, da König Wilhelm zum blutigen Kampfe gegen den Erbfeind auszog. Die Stadt Minden ist mit einer ersten Zeichnung von 20 000 Mark vorangegangen, und es ist wohl zu hoffen, daß dieser erhebliche Betrag auch andere Städte anspornen und dazu beitragen wird, binnen kurzem einie günstige pekuniäre Grundlage für das schöne vaterländische Unternehmen zu schaffen.
* *