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Textdaten
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Autor: Karl Böttcher
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Titel: In der Stadt Romeo's
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 28, S. 452–455
Herausgeber: Ernst Ziel
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1880
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originaltitel:
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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In der Stadt Romeo's.


Es war in Verona; der Sommertag neigte sich seinem Ende zu. Ein einsamer Spaziergänger, hatte ich das Freie aufgesucht. Um mich her zuckte noch eben das nervöse Leben der Straße, doch bereits ermüdet, wie die erlöschende Gluth eines durch Leidenschaft erschöpften Herzens. Hier draußen ward es stiller und stiller. Düsterbrütend ragen die fernen Bergzinnen in die goldig blaue Luft; Abendlieder ertönen in den Thälern; die Cypressen stehen lauschend und sinnend. Wahrlich, in Italien ist der Abend das Beste vom Tage!

Die Dunkelheit steigt endlich herab, und ich schlendere nach Hause. Außer meinem Hund und meinem Kanarienvogel warten folgende Zeilen auf mich:

„Du mußt mir einen Gefallen thun, mein Freund. Gewiß verfügst Du über einen alten, fadenscheinigen Rock, einen schäbigen Hut und ein paar geflickte Beinkleider – kurz, über eine Uniform, die das Gegentheil von Salongarderobe bedeutet. Lege dieselbe hübsch an und erwarte mich um sieben Uhr am Haupteingange des Amphitheaters. Ich hoffe, Dir etwas Extrafeines bieten zu können: weltschuttbestaubte Mauern und zerbrechliche Baracken, Gladiatoren und Pulcinelli, Stiergefechte und Heirathsscenen, je nachdem Deine Phantasie mitspielen hilft oder nicht. Das ist einmal etwas zur Förderung der lieben Literatur. Mache also nicht langen Trödel und komme pünktlich! Enrico.“

Was war da zu thun! Die Einladung hatte sich schon den ganzen Nachmittag auf meinem Tische gelangweilt. In einer halben Stunde wollte es sieben Uhr hämmern. Ich warf mich hastig in die vorgeschriebene Toilette, erhöhte den Totaleindruck durch ein paar Stiefel, die infolge der Wanderungen auf den Lavafeldern des Vesuvs mit sich selbst uneinig geworden – eine Sohle zeigte bisweilen große Lust, neben dem Stiefel einherzulaufen – und befand mich zur bestimmten Zeit am Platze.

Eigenthümliche Gefühle entquellen beim Anblicke dieser ehrwürdigen Ruine dem Herzen. Der gewaltige Bau, welcher wie ein Gespenst aus fernen Jahrhunderten zu mir herüberlugt, scheint kein Gebilde der Menschenhand, sondern ein Werk jenes großen Künstlers zu sein, der die ewigen Pyramiden der Alpen aufgerichtet und, die Fackel des Vesuvs entzündet. Diese mächtigen Säulen, wie kühn sie trotz der zerklüftenden Spalten emporstreben! … Diese lustigen Bogen, die sich darüber hinwölben, um dem ganzen architektonischen Hymnus, so möchte ich sagen, eine tiefharmonische Klangfarbe zu geben!

Und ringsum das echte, phantastische, hüpfende, marionettenhafte italienische Volksleben. Hier wogt eine toll durch einander gewürfelte Menge heimathloser Armuth: Bettler, Vagabonden, Krüppel, aus denen gar seltsam, aber imponirend der auf das Ohr gedrückte Cylinder eines Pflastertreters hervorlauscht. Daneben verkaufen zerlumpte Knaben Cigarrenstummel, die sie auf allen Straßen zusammengelesen, offeriren gelbe Frauengesichter Kürbiskörner, damit die Zähne bei den theatralischen Vorstellungen etwas knuspern können, während im nahen Café über den Köpfen der Gäste vom Stiefelputzen eine Staubwolke schwebt.

Enrico klopft mir auf die Schulter.

„Endlich! … Alle Wetter, ich warte schon eine halbe Ewigkeit.“

„Dafür wirst Du auch hier, wo sonst Löwen und Tiger brüllten, die feinsortirtesten Witze eines Hanswurstes hören und so einmal zur Genüge sehen, wie jetzt die Zeiten eingeschrumpft sind.“

„Wie meinst Du das?“

„Nun, wir wollen einer Vorstellung in der elenden Bretterbude beiwohnen, die hier in der Arena errichtet ist. Kannst die ganze Welt von Treuenbrietzen bis Kuhschnappel, oder von China bis San Francisco durchbummeln, wirst nicht gleich wieder finden, wie Sonst und Jetzt einander so grell berühren.“

Wir treten ein.

Mitten in dem immensen Raum, der einst an zwanzigtausend Zuschauer faßte und dessen Sand so viel Blut getrunken, erhebt sich ein flitterhaft aufgeputztes Theater, in welchem Ritter-, Räuber- und Spectakelgeschichten vorgeführt werden. Davor befindet sich ein bretterner Aufbau, vor ihm zwei Flügelansätze rechts und links, alles zusammen vielleicht ein Zehntel der Arena bedeckend, mit Plätzen für die Zuschauer. Eine Treppe führt rechts wie links an der Basis der Flügel auf den Raum hinauf; die Zugänge bewacht je ein schäbig aussehender Cerberus vor einem Tische, welcher die klingenden Münzen im Teller sammelt.

Zwei Ueberraschungen noch: der Zuschauerraum ist geradezu überfüllt und das Publicum, wenngleich ein gemischtes, so doch zum guten Theil den besseren Ständen angehörend. In der von wenigen Laternen spärlich erhellten Dämmerung gewahre ich wohl

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Die Gartenlaube (1880) b 453.jpg

In den Ruinen des Amphitheaters zu Verona.
Originalzeichnung von E. Berninger.

[454] vielfach die charakteristsche Bauerntracht und die unbekümmerte Dürftigkeit und Beweglichkeit des niederen Stadtvolks, und es scheint, daß diese Elemente in dem Raum vor der Bühne überwiegen, aber seitlich auf den Flügeltribünen gruppiren sich die Promenadetoiletten der guten Gesellschaft; der hohe Cylinder, der elegante Strohhut haben die Herrschaft, weiße Frauennacken blinken, Fächer regen sich, und trotz der Munterkeit, welche auch hier die Kopf an Kopf sich hindehnende Menschenmenge bewegt, liegt das Maß gesellschaftlicher Bildung darüber.

„Aber zum Teufel, Enrico, wozu diese Räuberkleidung, welche Dein Billet mir vorgeschrieben, wenn wir die Aussicht hatten, uns zu anständigen Leuten setzen zu können?“

„Ruhig Blut!“ war die lachende Antwort. „Wenn ich in anständiger Gesellschaft Theater genießen will, gehe ich nicht hierher; Andere mögen das halten, wie sie wollen. Uebrigens wird das Publicum in wenig Tagen ein anderes, sobald die Sache den Reiz der Neuheit eingebüßt hat. Was uns betrifft, so werden wir mit Deiner Erlaubniß einen höheren Standpunkt einnehmen, damit Du die Wirkung des Spectakels in ungetrübter Reinheit beobachten kannst.“

„Um Gotteswillen, doch nicht – –?“ Und ich zeigte, von einer Ahnung erfaßt, auf die antiken Sitzreihen in luftiger Höhe, wo sich eine verdächtige Anhäufung von muthmaßlich zahlungsunfähigen Gästen knäuelte.

Enrico nickte. Ich sah seufzend an meinem auswendigen Menschen hernieder und sagte mir in der Stille, daß die olympische Verborgenheit da oben in der That den angemessensten Platz für mich biete. So folgte ich denn dem Freunde, und wir schlichen durch einen der Aufgänge und kletterten empor.

Es ging durch ärmliches Volk, Gelächter und lebhaftes Gespräch in einem abscheulichen Gassenjargon von Italienisch; zuweilen umspülte uns ein penetranter Duft von Zwiebel oder Knoblauch, oder auch die Ausdünstung übermäßigen Weingenusses; ich war froh, daß wir möglichst hoch über diese Atmosphäre hinaus stiegen. Endlich nahmen wir auf einem der alten Steinsitze Platz. Der Himmel hatte sich inzwischen gelichtet – der Mond mußte aufgegangen sein. Seitlich saßen einige dunkle, wüst und zerlumpt aussehende Gesellen, über die man sich nicht eben freuen würde, wenn sie einem so zufällig begegneten und nach der Zeit fragten; unter uns saß eine Gruppe Betrunkener, welche von sehr unsaubern Erlebnissen in Ostindien erzählten; neben ihnen ein hageres Individuum in grauem Cylinder und schwarzem Rock, auf dem Metallknöpfe blinkten, weßwegen ein paar halbnackte Knaben in der Nähe ziemlich ungenirt den Verdacht äußerten, eine „Eccellenza“ vor sich zu haben. Unten aber wogt und rauscht und summt es, und eine Weile hängt mein Auge gefesselt an dem phantastisch originellen Bilde dieser Arena, bis ich des Eindrucks müde geworden.

Unterdeß haben zwei Violinen und eine heisere Trompete, welche das Orchester vorstellen, bereits drei Ouvertüren durchprobirt, ohne daß eine Andeutung baldigen Beginns der Vorstellung erfolgt. Ich versuche, während Enrico in vollem Behagen mit einem Taschenperspectiv um sich späht, den Widerwillen gegen meine Umgebung durch Erinnerungen zu betäuben. Die Phantasie träumt sich zurück, weit, weit zurück in vergangene Zeiten. Die Natur vergrößert, das Herz erweitert sich; längsterstorbene Schatten leben auf. Die steinernen Sitze, die mächtigen Mauern helfen das Bild vervollständigen.

Es ist ein römischer Festtag. Wunderprächtig blaut der Himmel; die Sonne scheint so heiter, daß man fast die Freude in den Herzen lesen kann. Tausende über Tausende drängen nach der Arena. Der Boden erglänzt von Goldsand und Carmin, damit das Blut der Kämpfenden sich weniger bemerkbar macht, und über die weitgeschwungenen Sitzreihen spannen sich große orientalische Purpurplanen, das Licht dämpfend und den Eindruck des Schauspieles erhöhend. Chorgesang und Musik ertönt, und die Menge schwatzt von den Neuigkeiten.

Plötzlich ein Zeichen! Die Menge verstummt. Lächelnd, nach allen Seiten grüßend, erscheinen die Gladitoren, kampfesmuthig, als winkte ihnen ein freudevolles Fest, nicht der unerbittliche Tod. Glitzernde Rüstungen, nackte Leiber, dreizackige, scharfgeschliffene Messer werden sichtbar. Es tobt der Kampf. Athemlos lauscht das Volk. Verstümmelte Glieder, aufgeschlitzte Körper, ängstliches Schluchzen, Stöhnen der Sterbenden, vom Tod entstellte Gesichter. . . . Endlich in thierischer Lust ein ungeheuerer Beifallssturm, in den sogar die Löwen und Tiger, welche nun die Scene betreten sollen, durch Brüllen mit einstimmen.

Ein langgedehntes „Ah“ der Versammelten reißt mich aus den Träumereien. Enrico reicht mir sein Perspectiv.

Vor dem Vorhang der Bretterbude erscheint, die Cigarre im Munde und die Mütze unternehmend schief auf dem schwarzen Krauskopf, ein Theaterdiener. Er schlägt einen Augenblick voll großer Entschiedenheit die Arme in einander und starrt mit einer Mischung von Bewunderung und Verachtung in's Publicum. Dann bückt er sich nieder, putzt die Oellampen und schraubt die Flammen höher. Nun ist dem starken Ueberfluß an Gesichtsfarbe, welcher vermuthlich bei den Priestern und Priesterinnen dieses Kunsttempels vorherrscht, die rechte Beleuchtung gesichert, und Alles läßt auf den Anfang des Stückes schließen.

Mir kommt ein Einfall.

„Weißt Du was, Enrico? Mich lüstet, da unten Studien hinter den Coulissen zu machen. Geht das an?“

„Warum nicht?“ sagt der Freund, der Verona wie seine Taschen kennt. Und wir erheben uns und klettern noch etwas höher, um droben entlang bis zu dem Abstieg zu schreiten der hinter dem Theater in die Arena einmündet.

Unten, im Rücken der Bühne, hebt mein Führer ein rissiges Stück Leinwand; es geht durch kleine schmale Gänge hin.

„Achtung, mein Junge!“ ertönt unterwegs Enrico's Warnungsruf. „Falle nicht über jenen zu den 'Requisiten' gehörenden Tellerkorb. Wie sollte dann im fünften Act das 'Heer' dort ein Siegesmahl halten!“ Und er zeigt auf drei schmutzige Gesellen mit korkgeschwärzten Gesichtern, in alten grauen Waffenröcken und kothigen Stiefeln, welche sich vorläufig an einer umfangreichen Schüssel Macaroni mit Pomidore stärken.

Enrico fragt nach dem Director und erhält den Bescheid, derselbe befinde sich im Ankleidezimmer nebenan.

Und da stehen wir mitten in der Aufregung der letzten Augenblicke vor Beginn des Schauspiels. Der dicke Director, der sich unausgesetzt den Schweiß von dem rothbraunen Antlitz wischt, bittet um Geduld – er hat keine Zeit für uns übrig; desto mehr Zeit haben wir, die Gesellschaft zu mustern, die uns kaum einen flüchtigen Blick schenkt.

Sämmtliche Künstler und Künstlerinnen sind bereits in Costüm. Dort der kleine Ladenjunge ist ein türkischer Sultan, daneben die junge, gluthäugige Dame ein geraubtes Christenmädchen, weiterhin der simpelhaft aussehende, säbelbeinige Kerl der tiefbetrübte Vater des armen Kindes. Soeben hilft er in seinem faltigen Gesichte den Spuren des Grams durch ein paar kühne Pinselstriche nach, während seine traute Gemahlin, ein ungeheuer dickes Weib, christliche Ergebung in ihre Physiognomie aufträgt.

Der erste Liebhaber, der das geraubte Kind aus den Händen der Ungläubigen zu retten hat, kann vor Begeisterung kaum den Anfang der Vorstellung erwarten. Er weiß, daß er in der Sterbescene ungeheueren Effect machen wird, und murmelt immer und immer im Declamationston aus seiner Rolle: „Addio, addio per sempre!“ Dann klopft er etwas auf dem Kilo Kolophonium herum, damit der „Schloßbrand“ mehr Furore erweckt, und gedenkt, seinem plötzlich in ein sanftes Schmachten umschlagenden Mienenspiel nach zu urtheilen, einiger sonnigeren Partien der Tragödie . . .

„Allons! Allons! meine Herrschaften das Publicum zerbricht bald die Bänke!“

Es erfolgt ein allgemeiner Aufbruch nach der Bühne.

„Nun,“ ruft der Director und nimmt die Liste zur Hand, welche hinter der ersten Coulisse hängt: „Erster Auftritt, einsame Gegend, Nacht, Donner und Blitz – Alles in Ordnung, Giovanni?“

„Fein in Ordnung.“

„Recht so. – Zweiter Auftritt, Schloß am Meer. Ist das Schloß am Meer heruntergelassen?“

„Ja.“

„Giovanni, wenn das Zeichen erfolgt, ziehe die überschwemmte Gegend hinauf in die Wolken.“

„Va bene.“

„Jetzt die Ohren gespitzt. Seid Ihr Alle da?“

„Alle.“

„Gut also. Weg von der Bühne! Giovanni, pfeife zum Anfang!“

Das Orchester schweigt, der Vorhang rauscht in die Höhe, [455] das Trauerspiel beginnt, und wir sehen von der allem Vermuthen nach gesichertsten Stelle in den Coulissen zu.

Was soll ich über die dramatischen Ungeheuerlichkeiten des Stückes, über die Kränze von Blödsinn, mit denen fast alle Scenen durchwoben sind, was über die Darstellung sagen! Man muß diesen Streit mit den „Todtengräbern“, diese sehnsuchttriefenden Liebesmonologe, dieses durch Kniewackeln unterstützte Schluchzen gehört, den „Schloßbrand“ gerochen haben, um zu wissen, wie nahe das Erhabene dem Lächerlichen steht.

Stürmischen Beifall erntete der erste Liebhaber, der nach einer ziemlich hitzigen Gefechtsscene – zu sterben hatte. Er schlug sich wohl zehn Minuten mit vier stangenbewaffneten Räubern wie ein gereizter Löwe herum, fiel auf die Kniee, kämpfte in dieser Stellung, sprang dann wieder auf und focht weiter. Erst nachdem ihm der Hut vom Kopfe gefallen, fing er an zu wanken, drehte sich so, daß der Sturz nicht wehe thun konnte, und empfing den Todesstoß. Im Verscheiden schrie er dann aus allen Leibeskräften: „Addio! addio per sempre!

Dies wirkte derart, daß ein Orchestermitglied beinahe vom Schlafe aufgeschreckt wurde und ein Wasserverkäufer vor Erstaunen stehen blieb, anstatt mit den Gläsern von Bank zu Bank zu schleichen, während allenthalben sich Taschentücher vor die gerührten Augen legten.

Wir hatten genug und verzichteten darauf, dem Direktor Aufklärung über unsere Anwesenheit hinter den Coulissen zu geben, Addio, Amphitheater, addio per sempre! Wenn die Seelen der alten Geschlechter, die ehemals hier jubelten und lachten, aus dem Staube stiegen und gewahrten, was die alte Arena heute mit ansehen muß!

Enrico nahm mich am Arm; wir schlichen uns in’s Freie und verließen das Amphitheater durch den nächsten Ausgang. Der Himmel hing voll vereinzelter, dunkler, wandelnder Wolken, Cypressen und Lorbeerbüsche warfen im weichen Schimmer des Mondlichts weithin kriechende Schatten.
Karl Böttcher.