Geschichte von Kloster Heilsbronn/Ruppersdorf

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53. Ruppersdorf,

Rupoltsdorf, Weiler bei Rügland. Bd. I, 61 wurde berichtet, [359] daß i. J. 1242 hohenlohische Güter in Ruppersdorf an das Kloster gekommen sind. 1308 kaufte der 13. Abt Heinrich von Hirschlach (s. dort) Äcker in Ruppersdorf von Ramungus von Vestenberg. Ein Brief von 1418 lautet: „Ich Apel von Seckendorf zu Birkenfels und Helena meine Wirthin bekennen wegen Freundschaft zu dem Herrn Abt (Waibler) und seinem Kloster und auch zu unserem Nutzen, da wir Willen haben, des jüngsten Tages in diesem Kloster zu warten, daß wir haben dem Kloster gegeben unsern Zehnten in Rupoldsdorf, den wir ihnen auch geeignet haben vom Herrn Markgrafen (Kurfürsten) Friedrichen, von dem er zu Lehen ging. Sie zahlten uns 50 rhein. Gulden und sollen unsern Jahrtag begehen mit 4 Kerzen und im Rebenter geben eine Maas Wein u. s. w.“ Apel starb bald darauf. Auf seinem nicht mehr vorhandenen Todtenschilde stand: „A. D. 1419 am St. Burchharttag da starb Appel von Seckendorf der Junge, dem Gott genad.“ In der Klosterrechnung von 1420 ist seiner Exequien gedacht. Im Vigilienbuche heißt es beim 29. November: Jeiunium cum pis. et mensura vini exparte nobilium de Pirkenfels. Der Bericht über die neuen heilsbronnischen Anwesen in Ruppersdorf am Schlusse des 30jährigen Krieges lautet: „Eingefallen und ganz öde.“ Eines dieser 9 Güter gehörte um jene Zeit dem Grafen Solms.