Geschichte von Kloster Heilsbronn/Königshofen

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12. Königshofen

an der Tauber. Das Kloster erhielt dort eine Schenkung laut folgender Urkunde: Nos Gotfridus de Hohenloch,[1] accedente assensu matronae Elisabeth, conthoralis nostrae et nobilis Craftonis de Hohenloch, germani nostri, donavimus conventui in Halesprunne redditus 10 librarum hallens. et sex urnarum vini franconici de tota nostra curia in Kunigeshouen in remedium animarum nostrarum etc.“ Dann werden die Viktualien bezeichnet, welche den Mönchen alljährlich am Jahrtage des Grafen gegeben werden sollten. Würden ihnen diese nicht vorschriftsmäßig gereicht, so sollte das ganze Reichniß dem Kloster Heilsbronn entzogen und dem Frauenkloster Scheftersheim zugewendet werden. Hierauf die Namen mehrerer adeliger Zeugen (z. B. Cunrad von Wolfmarshusen) und der Schluß: Actum in opido nostro Rötingen 1335. Im Todtenkalender heißt es beim 4. August: „Anniversarium domini Gotfridi de Hohenloe et Elizzabeth uxoris sue, qui declerunt nobis annuos redditus 10 librarum et 1 karratum vini in Kungshouen tali pacto, quod si ter neglectum fuerit, praedicti redditus monialibus in Scheftersheim perpetuo assignentur.“ Beim 28. Februar: „Feria quarta post Invoc. servitur de domino Gotfrido de Hohenloch et Elizabet uxoris sue.“ Beim 11. August: „Septenarium domini Gotfridi de Hohenloch et Elizabet uxoris sue; pis. 2 t. pa. 1 t. Eod. die tapetum cum candelis.“ Beim 2. September: „Tricennarium [408] domini Gotfridi de Hohenloch et Elisab. ux. sue etc. Eod. die tapetum cum candelis.“


  1. Vgl. Stillfried S. 199.