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aus: Die Gartenlaube, Heft 21, S. 360
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1875
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[360] Der in Nr. 11 der Gartenlaube in dem Artikel über den Feldmarschall Grafen Wrangel erwähnte Officier, der sich bei der Belagerung von Straßburg so sehr ausgezeichnet hatte, gehörte nicht der bekannten freiherrlichen Familie von Ledebur an, sondern hieß Alwin Ledebour. Er diente früher im hannoverschen Ingenieurcorps und trat 1867 in die preußische Armee ein. Derselbe war nicht, wie in unserm Artikel erwähnt worden, während der Vernichtung der Minengänge verwundet worden, sondern vorher schon, wenn auch sehr leicht, bei einer Recognoscirung und das zweite Mal am Vorabend der Capitulation von Straßburg, als er die Aufwerfung eines Dammes entlang des Grabengürtels beaufsichtigte. Trotz der aufopferndsten Pflege bei einem Herrn von X. in Karlsruhe konnte sein durch die außerordentlichen Strapazen geschwächter Körper den Folgen der immerhin leichten Verwundung nicht widerstehen; er starb am 22. October 1870. Das Ingenieurcorps hatte den Leichnam des braven Cameraden nach Straßburg bringen zu lassen beabsichtigt, wo allen während der Belagerung gefallenen oder später an den Wunden gestorbenen Cameraden ein gemeinschaftliches Denkmal gesetzt werden sollte. Wegen der Schwierigkeit in der Ausführung zerschlug sich dieser Plan und so ließ daß Officiercorps dem Tapfern später in Karlsruhe ein Denkmal setzen, zu dem Vater Wrangel den erwähnten Beitrag gegeben hatte. Dies zur Ergänzung und Berichtigung.